Virtuelles Denkmal "Gerechte der Pflege"

"... die tolldreisten, machthungrigen Horden, sie konnten den Geist nicht morden!"


Erna Herrmann

 

Erna Herrmann wurde am 5.4.1898 in Berlin geboren. Sie arbeitete im jüdischen Altersheim und wurde mit Bewohnern am 18.5.1943 aus der Brunnenstraße 41 nach Theresienstadt unter der Nummer 138 im „88. Alterstransport“ verschleppt. Welche und ob sie eine Ausbildung in der Pflege besaß, kann nicht geklärt werden. Auf der Deportationsliste ist nur „langjährige Angestellte“ vermerkt. Am 12.10.1944 wurde sie von Theresienstadt nach Auschwitz deportiert.  Da kein Sterbedatum existiert, muss davon ausgegangen werden, dass Erna Herrmann in Auschwitz nicht registriert wurde und sofort ermordet wurde.

 

Ouelle: Gemeinnütziger Frauenverein »Brunnhilde«; YAD VASHEM; Statistik des Holocaust


 

Gisela Herrnstadt, geb. Steinmetz

 

Gisela Herrnstadt, geborene Steinmetz, Spitzname Gundel, wurde 1916 geboren. Ursprünglich war die Österreicherin Schneiderin. Später studierte sie Deutsch und Französisch. Bereits 1935 emigrierte sie nach Paris. Nachdem ein Schweizer Arzt in Spanien für die Republikaner eine Sanitäts-Zentrale gegründet hatte, startete er im Radio und in Zeitungen, auch in Frankreich, einen Aufruf mit der Bitte um Verbandsmaterial, Medikamente und Sanitätspersonal. Daraufhin absolvierte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Im Mai 1937 reiste sie nach Spanien und schloss sich den Internationalen Brigaden an. Dort arbeitete sie in der Zentralapotheke Albacete und in den Spitälern Vic und Mataró.

 

1939 floh sie nach Frankreich und wurde interniert. Später gelangte sie nach Brüssel. Dort wirkte sie in der Widerstandsgruppe „Österreichische Freiheitsfront“ mit. In der "Mädel-Gruppe" leistete sie "Soldatenarbeit". Das heißt, dass deutsche Soldaten von Frauen, den "Mädels", angesprochen wurden oder sich ansprechen ließen. Die Interessen der Soldaten waren zunächst eindeutig, die Interessen der Frauen auch. Sie suchten keine Liebschaften, sondern versuchten, die Soldaten in Gespräche zu verwickeln, um sie dabei vorsichtig zu agitieren. Gerieten sie an einen Soldaten, der die Absicht durchschaute, konnte es passieren, dass nicht er zum Rendezvous erschien, sondern die Gestapo.

Gisela Steinmetz gelang es, den Soldaten Tankred Klein zu gewinnen, einen Intellektuellen, der regelmäßig an der Zeitung der Widerstandsgruppe mitarbeitete. Er schrieb einen Artikel mit der Forderung, Hitler abzusetzen und zu beseitigen. Diesen Artikel verlor er. In der Straßenbahn in einem Briefumschlag mit der Postanschrift von Gisela Steinmetz. Das war die Spur zu ihr für die Gestapo.

 

Am 20.7.1944 war das Attentat auf Hitler, am 22.7.1944 wurde sie aufgrund des Artikels als vermeintliche Hitler-Attentäterin verhaftet. Sie versuchte zu flüchten und wurde dabei angeschossen. Mit einem zersplitterten Schienbein wurde sie ins Militärspital eingeliefert. Durch geschickte Aussagen konnte sie ihren Kopf halbwegs aus der Schlinge ziehen. Sie überzeugte die Gestapo davon, dass sie im Widerstand nur ein kleiner Fisch sei. Gegen Geld und Lebensmittelkarten hätte sie mitgemacht, weil sie für den Frieden sei und gegen den unfreiwilligen Abtransport von Arbeitskräften nach Deutschland. Die Verhöre waren brutal. Sie wurde zwar nicht geschlagen, aber das gebrochene Bein wurde in den Verhören verdreht. Trotzdem verriet sie niemanden.

 

Nach 1945 kehrte sie nach Wien zurück. Ihre Pflegetätigkeit blieb auf die Internationalen Brigaden beschränkt. Sie setzte ihr Studium fort und arbeitete später als Lektorin, Übersetzerin, Literaturwissenschafterin, Schriftstellerin und Lehrerin. Gisela Herrnstadt starb 1998.

 

Quelle: DÖW


 

Marie Thérèse Herr / Sr. Marie Grégoire

 

Marie Thérèse Herr wurde am 9.3.1898 in Belfort als Tochter des Grégoire Herr (geb. 1870) und Marie (1870 geborene Scheuble) geboren. Am 26.2.1923 schloss sie sich der "Congregation des soeurs du Très-Saint-Sauveur" ("Schwestern vom Göttlichen Erlöser" oder "Niederbronner Schwestern") an, wurde am 7.9.1923 eingekleidet und legte am 8.9.1924 ihr Gelübde ab. Einen Tag später begann Schwester Marie-Grégoire ihre Krankenpflegeausbildung in Straßburg an der Clinique Ste. Odile. Dort machte sie am 14.5.1927 das Diplôme d`Etat D.I.E. (Französisches Staatsdiplom für Krankenschwestern nach dem Dekret von 1922). Am 7.9.1930 band sich Schwester Marie-Grégoire endgültig durch ihr ewiges Gelübde. Bis zum 24.9.1931 blieb sie in dem Straßburger Krankenhaus.

 

Danach wechselte sie in die Klinik des Dr. Rippert in Ajaccio auf Korsika, dessen Leitung ihr auch anvertraut wurde. Ab dem 7.4.1938 übernahm sie die Leitung des Privatspitals von Gillet-Thaon in Thaon-les-Vosges. 1939 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Nazideutschland. Die französische Kleinstadt bei Épinal war für Flüchtlinge eine Möglichkeit, den Weg in die Freiheit zu finden. Schwester Marie-Grégoire reagierte und unterstützte aktiv die "Résistance", die französische Widerstandsbewegung. Sie nahm Deserteure der Wehrmacht und geflohene Zwangsarbeiter der STO auf, verpflegte sie und geleitete sie dann im Einvernehmen mit der Résistance in die freie Zone.

 

Die STO oder "Service du Travail Obligatoire" wurde von Nazideutschland und dem Vichy-Regime als angeblich humane Geste ausgehandelt. 50.000 französische Kriegsgefangene auf deutscher Seite sollten freigelassen werden gegen 150.000 Facharbeiter, die nun in Deutschland arbeiten mussten. Diese angeblich humane Geste bezahlten die Zwangsarbeiter mit Entwurzelung und unhaltbaren Arbeits- und Lebesbedingungen. Sie wurden hauptsächlich in der deutschen Kriegswirtschaft eingesetzt und dienten Hitler zur Absicherung seiner Kriegsmaschinerie. Tausende wurden beispielsweise bei der Reichsbahn beschäftigt, einer der Hauptziele der alliierten Bombenangriffe, oft nur notdürftig in Baracken untergebracht ohne Zugang zu einem Luftschutzbunker. Viele junge Franzosen entkamen der STO, indem sie beim französischen Widerstand abtauchten. Thaon wurde eine wichtige Anlaufstelle für die Flüchtlinge, doch die Aktivitäten der Schwester Marie-Grégoire blieben der Gestapo nicht verborgen.

 

Nach einer Anzeige wurde sie am 3.10.1942 verhaftet. Fünf Wochen lang hielt man sie in Épinal gefangen, am 11.11.1942 wurde die Ordensschwester nach Fresnes verlegt und am 3.12.1942 nach Deutschland deportiert. Dort trat sie eine regelrechte Odyssee durch deutsche Gefängnisse an: Aachen, Köln, Rheinbach, Saarbrücken, Frankfurt, Kassel, Halle, Berlin. Am 20.9.1943 kam sie unter der Häftlingsnummer 23213 in das Konzentrationslager Ravensbrück in den Block 11 der NN-Häftlinge (NN war die Abkürzung für Häftlinge nach dem sogenannten Nacht- und-Nebel-Erlass; diese Gefangenen unterlagen einem strikten Briefverbot, konnten also keinerlei Kontakt nach draußen knüpfen. Somit wusste die Außenwelt nicht, ob sie überhaupt noch lebten.). Im April 1945 war sie zwar nicht psychisch, aber physisch am Ende ihrer Kräfte. Die im KZ erlittenen Entbehrungen und Misshandlungen hatten restlos ihre Gesundheit ruiniert.

 

Am 23.5.1945 gelang es einer Abordnung des Schwedischen Roten Kreuzes unter der Leitung des Grafen Bernadotte, auch einige inhaftierte französische Frauen frei zu bekommen, unter anderem Schwester Marie-Grégoire. Ihr Zustand war derart jämmerlich, dass befürchtet wurde, dass sie die Reise nicht überleben könnte. Sie überstand jedoch den Transport und erholte sich durch die intensive Pflege des Roten Kreuzes in Schweden.

 

Kaum genesen trat Schwester Marie-Grégoire wieder in das Arbeitsleben ein. Fast zehn Jahre lang leitete sie bis zum 15.5.1955 als Oberin die Geschicke der Krankenschwestern in Altkirch. Danach arbeitete sie von 1955 bis 1961 als Oberin im Spital von Moosch, wirkte aber noch einmal von 1961 bis 1967 in Altkirch. Vom 29.8.1967 bis 24.6.1970 übernahm sie in verantwortlicher Position eine Tätigkeit bei der Caritas in Königshoffen, einen Stadtteil von Straßburg.

Mit 73 Jahren, am 27.2.1971, trat Schwester Marie-Grégoire in den mehr wie verdienten Ruhestand und lebte nun in Niederbronn im Kloster St. Joseph. Am 14.10.1985 starb die Ordensschwester und wurde am 16.10.1985 in Niederbronn beigesetzt.

 

Schwester Marie-Grégoire war eine bescheidene Persönlichkeit, die sich nie mit ihren Taten für die Résistance brüstete und die vermutlich selber ihr Handeln als nichts Bewunderungswürdiges einstufte. Doch mit ihrer Haltung errang sie bei anderen Menschen über die konfessionellen Grenzen hinweg Respekt und Hochachtung. Frankreich ehrte Schwester Marie-Grégoire am 4.5.1958 für ihre Verdienste um ihr Heimatland in dieser schweren Zeit mit der "Medaille militaire" und "Croix de guerre 1939-45" mit Palmen. Im September 1966 wurde sie zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.''

 

Ich bedanke mich bei den Niederbronner Schwestern für Ihre schnelle, exakte und gründliche Hilfe, um den Lebensweg und -umstände von Schwester Marie-Grégoire erhellen zu können, den Schwestern vom Theresianum Konnersreuth, die mir die speziellen Begriffe erklärten und Pater Benedikt aus Fockenfeld, der die französischen Unterlagen ins Deutsche übersetzte.


 

Erna Herrmann

 

Erna Herrmann wurde am 5.4.1898 in Berlin geboren. Es wird „Pflegerin“ als Beruf angegeben. Bei Berufsbezeichnungen, die die Nazis angaben, ist Vorsicht geboten. Sie demütigten oft ihre Opfer zusätzlich, in dem sie sie zu Hilfsberufen machten oder einfach „ohne“ in die Berufsangabe schrieben. Bis jetzt ist nicht bekannt, ob und welche Berufsausbildung sie hatte.

 

Sie war im Mütter- und Säuglingsheim in der Brunnenstraße 41, das spätere „Minna-Schwarz-Heim“, in Berlin-Mitte beschäftigt. Der Verdacht liegt nahe, dass sie Krankenschwester oder Säuglingsschwester war. 1930 wurde diese Einrichtung um ein Altenheim erweitert. Die Nazis machten daraus ein „Judenhaus“ und Sammellager. Die Jüdische Kultusgemeinde setzte sie vermutlich um 1942/1943 als letzte Leiterin des Altenheimes Brunnenstraße 41 ein. Da es auch zu diesem Zeitpunkt noch genug ausgebildete jüdische Krankenschwestern gab, ist es unwahrscheinlich, dass eine „Pflegerin“ mit der Leitung dieser Einrichtung betraut wurde.

 

Erna Herrmann wurde als Nr. 138 am 18.5.1943 mit 99 Leidensgenossen im 88. Alterstransport 1/93 nach Theresienstadt deportiert. Von dort verschleppte man sie am 12. Oktober 1944 nach Auschwitz und ermordete sie.

 

Quelle: YAD VASHEM


 

Josef Herzler

Der österreichische Krankenpfleger im Ruhestand wurde am 16.10.1893 geboren. Er wurde am 20.8.1942 wegen "kommunistischer Betätigung" von der Gestapo Wien festgenommen, weil er an die Wand einer öffentlichen Bedürfnisanstalt Sichel und Hammer gemalt hatte und dabei überrascht worden war. Es ist nicht bekannt, ob gegen ihn überhaupt ein Prozess geführt wurde. Auf jeden Fall war er bis zum 23.4.1945 in den Konzentrationslagern Mauthausen und Buchenwald inhaftiert.

 

Über den Lageralltag im KZ Mauthausen sagte er später aus: "Gewöhnlich wurde um halb 5 Uhr früh mit Schlägen geweckt. Nach der üblichen Waschtortur gab es eine Wassersuppe, dann hinaus aufstellen zum Zählappell, stundenlanges Stehen, um 7 Uhr Ausmarsch. Auf dem Weg zur Arbeit, so lang der Weg eben ging, sagten die Kapos uns vor: "Wer ist unser Unglück?" Und wir mussten antworten: "Die Juden." Sprach einer nicht mit, oder wurde bemerkt, dass er nicht mitsprach, gab es Schläge. Das ging so weit - ich muss erwähnen, dass wir hauptsächlich beim Bau des sogenannten Russenlagers und des Sportplatzes beschäftigt waren. Als wir zu den Hängen dieser Arbeitsstätte kamen, war es gewöhnlich so, dass die Kapos in den letzten Reihen [die] Juden mit den Füßen traten, sie in Stoß setzten, sodass von den vorderen immer einige oder einer den Hang hinunterstürzte. Dabei riefen sie: ´Jordanpanzer voran!"

 

Auch über die medizinische Versorgung im Konzentrationslager ist eine Aussage von ihm überliefert: "Ein anderer SS-Arzt, Dr. Gross, Sturmbannführer, der auch den hypokratischen Eid abgelegt hatte. Der machte folgende Versuche: Alle jungen Juden, jüdische Häftlinge, die noch so halbwegs kriechen konnten, infizierte er mit Fleckfieber, also Typhus. Sie durften nicht zur Arbeit gehen und überstanden zum Teil diese Infektionskrankheit. Sie durften den Block nicht verlassen. Nach überstandener Krankheit wurde ihnen das Blutserum massenweise abgenommen und zu Impfserum für Frontsoldaten, - vermutlich für Frontsoldaten - verarbeitet. Ich dachte mir damals, musste unwillkürlich an den Blut-Mythos von Rosenberg denken, "... die Reinheit des deutschen Blutes". Mit mir machte er einen besonderen Versuch. Er infizierte mich mit irgendeiner Eitermenge; ich bekam dann diverse Geschwüre und musste darunter sehr leiden. Ich möchte besonders erwähnen, für jüdische Häftlinge gab es überhaupt keine ärztliche Betreuung. Nachdem sie ja zur Vernichtung hingekommen sind, erübrigt sich jede ärztliche Betreuung."

 

Quelle: DÖW; Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen


 

Isaäc Hes

 

Der Krankenpfleger Isaäc Hes wurde am 8.4.1904 in Amsterdam geboren. Zuletzt wohnte er in der Teniersstraat 4 huis in Amsterdam. Vermutlich war er mit Meijer Hes verwandt.Er wurde nach Sobibor deportiert und am 16.7.1943 ermordet.

 

Quelle: Joods Monument


 

Meijer Hes

 

Meijer Hes war Krankenpfleger und wurde in Amsterdam am 10.7.1913 geboren. Zuletzt wohnte er in der Teniersstraat 4 huis in Amsterdam. Vermutlich war er mit Isaäc Hes verwandt. Er wurde am 16.7.1943 in Sobibor ermordet.

 

Quelle: Joods Monument


 

Anna Heymann, geb. Lerner

 

Anna Lerner wurde am 30.7.1896 in Berlin geboren. Ihre Eltern waren Chaim Lerner und Jenny, geborene Salomon. Ihre Mutter starb bereits am 8.2.1928 und wurde in Berlin beerdigt. Ihr Vater kam im Ghetto Theresienstadt ums Leben. Ihr Ehemann war Ludwig Heymann, den sie am 27.1.1937 geheiratet hatte. Der Lehrer und Kantor Ludwig Heymann war verwitwet. Das Ehepaar lebte in Halle.
Ihr Mann nahm sich am 30.4.1942 das Leben, als er von seiner geplanten Deportation erfahren hatte.

 

Anna Heymann war gelernte Krankenschwester. Sie hatte eine Pflegetochter, Brigitte Klawanski, geboren am 27.2.1937 in Halle a. d. Saale. Die Mutter des Mädchens war mit ihren Geschwistern und ihrem Vater nach Shanghai emigriert. Das Kind ließ sie im Kinderheim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg zurück, weil sie dem Kind nicht so eine lange Reise zumuten wollte. Als das Kinderheim zwangsweise geschlossen wurde, musste das Kind nach Halle zurück. Die Jüdische Gemeinde nahm das Mädchen auf, da sie keine Verwandten mehr in Deutschland hatte. Leo Hirsch von der jüdischen Gemeinde in Halle gab das Kind in Pflegschaft zu Anna Heymann.

 

Anna Heymann wurde am 1.6.1942 in das Vernichtungslager Sobibór deportiert. Auf Anordnung der Gestapo musste sie das Kind mitnehmen. Am 3.6.1942, am Ankunftstag in Sobibór, wurden Anna Heymann und ihre fünfjährige Pflegetochter ermordet.

 

An Anna Heymann, ihren Mann und Pflegetochter erinnern heute in Halle Stolpersteine (die am 16.12.2005 von Unbekannten mit Teer übergossen wurden!).

 

Quellen: Gedenkbuch Halle; Gedenkbuch für das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg (1907 – 1942), („Isenburg“), Liste der Stolpersteine in Halle

 

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!