Um die heutige Pflege besser greifbar zu machen, sollte man auch mal einen Abstecher in die alte und ältere Pflegegeschichte unternehmen. Historische Ereignisse fallen nicht vom Himmel. Viele Realitäten und Entwicklungen lassen sich besser verstehen, wenn man Kenntnisse der Vergangenheit besitzt.

Übersicht zum Inhalt:

Anfänge der Pflege   Altindische Heilkunst   Griechische Antike   Hippokrates von Kós   Römische Antike   Galenos von Pergamon   Humoralpathologie (Viersäftelehre)   Byzantinisches Reich   Arabisch-islamischer Kulturkreis   Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi   Pflege in Westeuropa   Die Pest   Reformation   Renaissance   Aufklärung

 
 
Schädelknochen: links Neandertaler, rechts homo sapiens
 
Wenn wir die Pflegegeschichte betrachten, bezeugen einzelne Funde aus der Steinzeit, dass bereits in dieser Zeit eine Pflege stattfand, nicht nur bei den Homo Sapiens, sondern auch bei den Neandertalern.
 
So fand man Skelette mit Frakturen oder krankhaften Veränderungen der unteren Wirbelsäule. Eine Querschnittlähmung muss vorgelegen haben. Nach unseren Vorstellungen das sichere Todesurteil in der damaligen Zeit. Die stattgefundene Kallusbildung belegte aber, dass die Betroffenden überlebten, was nur möglich war durch intensive Pflege.
 
Allerdings ließen diese einzelnen Funde keine Aussage darüber zu, wer die Kranken pflegte und nach welchen Richtlinien oder Wissensstand.
 
 
 
Die alten Inder von Mehrgarh (heute Pakistan) hatten bereits 8000 bis 9000 v. Chr. zahnärztliche Kenntnisse.
Der buddhistische König Ashoka ließ im 3. Jh. v. Chr. Spitäler für Menschen und für Tiere errichten und dafür Heilpflanzen importieren und anbauen. In Sri Lanka gab es 427 v. Chr. die ersten Spitäler. Im alten Indien wurden vermutlich die ersten Krankenhäuser im 6. Jh. v. Chr. eingerichtet. 
 
Indische Ärzte beschrieben menschliche Anatomie (Sehnen, Nervengeflecht, Muskeln) und verstanden Verdauung und Blutkreislauf. 121 Operationsinstrumente waren bekannt für Operationen wie z.B. Star, Bruch, Steinschnitt, Kaiserschnitt etc.
 
Durch die Schrift erhielt die Nachwelt dann vereinzelte detailliertere Überlieferungen. Ayurveda, das heilige Buch der altindischen Heilkunst, erwähnt als erstes schriftlich die Pflege: "Der Arzt, das Heilmittel, der Pflegende und der Kranke sind die 4 wichtigen Faktoren der Heilbehandlung (....). Der Pflegende sei voller Hingebung an den Kranken, unterrichtet und geschickt in seiner Arbeit, er sei klug und rein an Körper und Geist."
 
 

Griechische Antike

 
Der Beginn der Medizin- und Pflegeforschung kann etwa 500 v. Chr. in der griechischen Antike gesehen werden. Mit dem erhöhten Ansehen der bürgerlichen Ärzte und Entstehung der Asklepiaden-Schulen veränderte sich die Heilbehandlung. Bis dahin stützte sich die Heilbehandlung  auf Ansammeln und Bewahren von Erfahrungen, also eine rein empirische Vorgehensweise. Zunehmend beschäftigten sich die Asklepiaden-Schulen mit der Frage nach Gesetzmäßigkeiten und Versuchen, diese Fragen rational zu beantworten.
 
Pflege in der griechischen Antike war die Angelegenheit von Sklaven. Sklaven war die Ausübung der Heilkunst per Gesetz verboten, nicht aber die Tätigkeit in der Pflege. Wobei die Sklaven ohne weiteres gebildete Heilkundige sein konnten, die durch die Kriegszüge in Gefangenschaft geraten waren und dadurch zu Sklaven wurden. In erster Linie kamen Wohlhabende in den Genuss von Medizin und Pflege.
 
 
Der griechische Historiker Herodot (484 - 425 v. Chr.) lieferte ein Beispiel für die sogenannte Volksmedizin. Er berichtete aus Assyrien, dass Kranke aus unteren Schichten zu öffentlichen Plätzen gebracht wurden, um von Vorübergehenden therapeutische Ratschläge zu erhalten. So funktionierte die im Volk angesammelte und über Generationen mündlich weitergegebene Pflege und medizinische Versorgung durch Beobachtung und Wissensweitergabe.
 
In der Epoche des Hellenismus war Alexandria mit der größten Bibliothek der antiken Welt (700.000 Papyrusrollen zu allen Wissensgebieten) Anziehungspunkt für Ärzte und andere Gelehrte. Durch die Einheit von Therapie und Pflege in der griechischen Medizin liegt die Vermutung nahe, dass auch zahlreiche Texte zu pflegerischen Themen vorhanden waren. Bedauerlicherweise verbrannte 47 v. Chr. vermutlich fast die gesamte Bibliothek, sodass man sich heute aus dieser Zeit kein genaues Bild zum Stand der Pflege machen kann.
 
 
 
 
Hippokrates von Kós wurde um 460 v. Chr. auf der griechischen Ägäisinsel Kos geboren und starb um 375 v. Chr. in Larisa in Thessalien. Er entstammte dem Geschlecht der Asklepiaden, die sich selbst auf den Heilgott Asklepios zurückführten. Der Zeitgenosse Platons war der berühmteste Arzt des Altertums. Bereits durch seinen Vater erhielt er eine medizinische Ausbildung, die er bei anderen Gelehrten vertiefte. Als wandernder Arzt reiste er viel und weit durch Griechenland und Kleinasien.
 
Die unter Hippokrates entwickelte Humoralpathologie oder Viersäftelehre wurde später verworfen. Aber Hippokrates Forderungen an einen Arzt überdauerten die Zeiten. So verlangte er von einem Arzt eine körperliche und geistige Hygiene, persönliche Integrität, Vorsicht, Empathie und analytisches Denken. Der hippokratische Eid, der vermutlich gar nicht von Hippokrates stammte, gilt bis heute:
Hippokrates verlangte, dass ein Arzt seine Diagnose und Therapie systematisch erarbeitete und auf sorgfältige Beobachtung, Befragung und Untersuchung stützte. Er legte großen Wert auf die Anamnese oder Vorgeschichte des Patienten, auf seine Lebensumstände und seelische Situation. Bereits zu Lebzeiten wurde Hippokrates hochverehrt.
 
Hippokrates gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Mindestens 60 Schriften tragen seinen Namen, die als Corpus Hippocraticum bekannt sind. Die Entstehungsdaten dieser Schriften reichen vom 4. Jh. v. Chr. bis zum 1. Jh. n. Chr. Dabei ist nicht bekannt, welche Schriften von Hippokrates selbst verfasst wurden. Die hippokratischen Schriften wandten sich teilweise an Ärzte, teilweise an medizinische Laien in unterschiedlichen Stilen. Manche Schriften haben einen aufklärerischen Charakter, andere sind eher als polemisch zu bezeichnen. Es existieren aber auch listenartige Therapieanweisungen, knappe Aufzeichnungen von Krankengeschichten oder Übersichten zum Erstellen von medizinischen Prognosen. Die Texte des Corpus Hippocraticum basieren auf einer vernunftgemäßen Naturbeobachtung.
 
Der Zeitgenosse von Hippokrates, der Philosoph Platon (Geboren 427 v. Chr. bis 347 v. Chr. in Athen), hatte ein ähnliches Krankheitskonzept wie das der altindischen Heilkunst. Die ayurvedische Theorie vermutete ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den drei Elementen Wind, Galle und Wasser für Gesundheit. Die Beziehung zwischen Feuer und Galle wurde bereits in der Ayurveda beschrieben. Im Corpus Hippocraticum gibt es laut dem französischen Arzt und Indologen Jean Filliozat (Geboren 1906, gestorben 1982 in Paris) Hinweise auf einige indische Arzneien und medizinische Rezepte, die in Griechenland übernommen wurden. Es kann also vermutet werden, dass den Gelehrten der griechischen Antike das Wissen der altindischen Heilkunst zugänglich war.  
 

Römische Antike

 Aulus Cornelius Celsus
 
Aus der römischen Antike stammt die Enzyklopädie des Aulus Cornelius Celsus, die etwa aus dem Jahr 25 n. Chr. stammt. Neben anderen Themen umfasste sie acht Bücher über Medizin. Besonders das zweite Buch ist aus Sicht der Pflege interessant.
 
Unter anderem enthält es sehr konkrete pflegerische Anweisungen: "Der Fieberkranke soll bei Tage dem Licht ausgesetzt sein, weil das Licht den den Körper von krankhaften Stoffen reinigt. Das Krankenzimmer muss geräumig und mit reiner Luft gefüllt sein. Der Kranke darf nie mit Decken zugestopft, sondern immer nur leicht bedeckt werden. Man muss dem Kranken durch Erzählungen eine angenehme Unterhaltung verschaffen oder durch Spiele, an denen er sich auch in gesunden Tagen zu erfreuen pflegt. Das beste Arzneimittel ist die zur rechten Zeit dargereichte Nahrung. Der Kranke soll nach dem Essen in einem sorglosen Zustand gehalten werden, man teile ihm daher nie während der Mahlzeit unangenehme Nachrichten mit."
 
Auch zu diesem Zeitpunkt kamen in erster Linie die wohlhabenden Menschen in den Genuss einer medizinischen und pflegerischen Betreuung, während die ärmere Bevölkerung überwiegend auf die „Volksmedizin“, Selbsthilfe oder die Dienste der "Heilbehandler“ angewiesen waren. Heilbehandler waren im Gegensatz zu den Ärzten schlechter bis gar nicht geschult oder ausgebildet.
 
Erst nachdem der Neuerwerb eines Sklaven oder die Ausbildung eines Soldaten kostenintensiver als deren absehbare oder erfolgversprechende Heilung bei Krankheiten oder Verwundung war, wurden um die Zeitenwende aus diesen wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus zunehmend Valetudinarien, eine Art Lazarett, eingerichtet. Die größten Valetudinarien konnten bis zu 200 Kranke aufnehmen, was eine Arbeitsteilung zwischen "Arzt“ und „Pfleger“ erforderte.
Der bekannteste Arzt der römischen Antike war Galenos von Pergamon, der um 129 in Pergamon geboren wurde und um 199 in Rom starb. Er wirkte unter anderem als Wundarzt der Gladiatoren und als Arzt der römischen Aristokratie. Er verfeinerte die Humoralpathologie von Hippokrates, überarbeitete, erweiterte und ergänzte mit seinen Schriften den Corpus Hippocraticum. Ausführlich beschäftigte er sich mit Anatomie, wobei er allerdings seine Erkenntnisse aus Sektionen an Tieren auf Menschen übertrug, was zu Irrtümern führen musste. Galen legte bei der Diagnose von Krankheiten großen Wert auf die Untersuchung von Puls und Harn. Er lehrte, Krankheiten mit entgegengesetzten Arzneimitteln, so genannten Galenika, zu therapieren. Galens Fassung der Humoralpathologie hatte als Krankheitskonzept bis ins 19. Jahrhundert Gültigkeit.
 
 
 
  Heiß Kalt 
Trocken
gelbe Galle
„Chole“ = reizbar
(Feuer/Jugend/Sommer)
 
 
schwarze Galle
„Melan Chole“ = traurig
(Erde/Erwachsener/Herbst)
 
 
Nass
 Blut
„Sanguis“ = aktiv
(Luft/Kind/Frühling)
 
 
Schleim
„Phlegma“ = passiv
(Wasser/Greis/Winter)
 
 

 

Die Humoralpathologie oder Viersäftelehre ist inzwischen veraltert. Im Corpus Hippocraticum wird in der Schrift "Über die Natur des Menschen", entstanden um 400 v. Chr., die Humoralpathologie bereits entwickelt. Sie ging aus von der Elementenlehre des Empedokles (490-430 v. Chr.), einem Philosophen und Arzt im antiken Griechenland. Die Viersäftelehre diente als Krankheitskonzept.
 
Ein Krankheitskonzept betrifft die Vorstellung von Entstehung, Natur und Ursache von Krankheiten aus der Sicht unterschiedlicher Epochen und Kulturen und wird als Begriff in der Medizingeschichte benutzt. Eines der ältesten Krankheitskonzepte ist die Vorstellung, dass Krankheit eine Strafe der Götter war. Die Humoralpathologie als Krankheitskonzept beeinflusste stark die europäische Medizingeschichte und hatte bis ins 19. Jahrhundert Bestand.
 
 
Sie beruhte auf vier Säften: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Die Ausgewogenheit der Säfte  (Eukrasie)  sei verantwortlich für Gesundheit, Störungen der Säfte (Dyskrasie) bedeute Krankheit.
 
Jeder Saft besäße zwei für ihn charakteristische Qualitäten und stamme aus einem eigenen Organ. Die Säfte wurden den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde und den Temperamenten, Lebensaltern und Jahreszeiten zugeordnet. Diätetik, Chirugie oder Arzneimittel wurden eingesetzt, um die Ausgewogenheit der Säfte zueinander wieder herzustellen, um so zur Heilung beizutragen.
 
 
Byzantinischer Reichsadler
 
Mit dem fortschreitenden Christentum rückte die medizinische und pflegerische Versorgung der Armen als Aufgabe für die gesamte Gesellschaft mehr in den Mittelpunkt. Nachdem Konstantin der Große für seinen neuen byzantinischen Staat 391 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion erklärte, wurde Medizin und Pflege eine gemeinsame Aufgabe für Staat und Kirche. Denn der christliche Glaube sah den Dienst am Kranken als göttlichen Auftrag an.
 
So heißt es im ´Evangelium des Lukas´, 10. Kapitel, "Aussendung der siebzig Jünger": ......"und heilet die Kranken, die daselbst sind". Im gleichen Kapitel "Vom barmherzigen Samariter": befragte ein Schriftgelehrter Jesus, wer sein Nächster sei. Jesus erzählte daraufhin von einem Samariter, der gegenüber einem Fremden, der unter Räuber gefallen war und halbtot liegen gelassen wurde, barmherzig war und ihm Pflege zukommen ließ, nachdem andere achtlos an ihm vorbeigingen. So erkannte der Schriftgelehrte, dass derjenige sein Nächster sei, der Barmherzigkeit übe und wurde von Jesus aufgefordert, Gleiches zu tun.
 
Bestehende Herbergen wurden für die neuen Aufgaben neu oder aus- und umgebaut und nahmen nun nicht mehr nur die Reisenden, sondern auch Pflegebedürftige auf. Diese Herbergen hießen im Griechischen Xenodocheion, im Lateinischen Hospitium. Daraus entstanden spezialisiertere Pflegehäuser oder Sozialasyle, dass heißt, Häuser die überwiegend Kranke (Nosokomeion) oder alte Menschen (Gerokomeion) aufnahmen. Diakone und Diakonissen (griech. = Dienen) arbeiteten bereits in den frühen christlichen Gemeinden in der Krankenversorgung, nun wurden auch die noch überwiegend als Eremiten lebende Mönche in die Krankenbetreuung eingebunden. Die Behandlung war in diesen Häusern kostenlos. Der Staat brachte die nötigen Mittel auf.
 
Ein Merkmal des sich entwickelnden Krankenhauswesens war auch die Herausbildung von Einzeldisziplinen. So gliederte sich zunehmend ein Krankenhaus in Fachabteilungen auf wie Abteilungen für Unfallkranke, akut Erkrankte, Chirurgie, Epilepsie, Augenabteilung, Frauen etc. Häufig waren diese Krankenhäuser an einem Kloster angegliedert, deren Mönche die Häuser betreuten. Therapeutische Empfehlungen zur Behandlung kranker Menschen waren außer ärztlicher Maßnahmen im engeren Sinne auch Sonnenbäder, hygienische Maßnahmen, Diäten, Gymnastik, Bäder, Massagen, Abreibungen, mineralische, pflanzliche oder tierische Heilmittel, die die "Gehilfen" der Ärzte auf Geheiß durchführten.
 
 
 
 
Nach dem Konzil von Ephesos 431 n. Chr. emigrierten die Nestorianer in die Nachbarländer Syrien und Persien. Die nestorianischen Christen, nach dem Kleriker Nestorius (381-451) benannt, lehnten die Jungfrau Maria als "Gottesgebärerin" ab und sahen Jesus eher als Mensch und Prophet. Die nestorianischen Ärzte gründeten in den Ländern, wo sie Aufnahme fanden, Medizinschulen. Durch Übersetzungen der antiken Schriften verbreiteten sie die Ansichten der antiken Medizin auch im aufstrebenden arabisch-islamischen Kulturkreis.
 
Auch die Muslime waren durch ihre Religion zur Barmherzigkeit verpflichtet. Außerdem erkannten sie alle Religionen an, die einen einzigen Gott verehrten und über das geschriebene Wort verfügten. Christen- und Judentum waren monotheistisch und besaßen Bibel bzw. Thora. Daher begegnete man in Persien und Syrien den Christen und Juden mit einer erstaunlichen Toleranz, sodass ihre Ärzte zu größtem Ansehen, Ämtern und Würden gelangen konnten.
 
 
Schnell entstand eine öffentliche Armen-, Alten- und Krankenpflege. Nach Zerfall des arabischen Großreiches in mehrere Fürstentümer erlebte die Alten- und Krankenversorgung eine wahre Blütezeit, da die Herrscher der einzelnen Fürstentümer ihre Macht und Größe durch großzügige Zuwendungen für öffentliche und religiöse Gebäude, Schulen, Bäder oder Krankenhäuser, Bimaristan genannt, demonstrierten.
 
Die Bimaristane gliederten sich in unterschiedliche Fachrichtungen auf und waren meist in vier rechteckigen Bauten untergebracht, die gemeinsam ein Quadrat ergaben. In deren Mitte befand sich ein freier Hof mit Springbrunnenanlage zur Verbesserung des Klimas. Häufig waren die Bimaristane Mittelpunkte des kulturellen und religiösen Lebens. Die humanistische Grundeinstellung wurde dadurch verdeutlicht, dass auch Geisteskranke und Aussätzige in den Bimaristanen Aufnahme fanden.
 
 
(auch Al-Razi oder Ar-Razi oder lateinisch Rhazes genannt)
 
 
Besonders interessant war der persische Krankenhausarzt Rhazes (Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi, auch Al-Razi oder Ar-Razi oder lateinisch Rhazes genannt), der unter anderem auch medizinische Werke verfasste. In seinen schriftlichen Werken beschränkte er sich nie auf die Beschreibung von allgemeinen Krankheitsmerkmalen und Therapien. Er stellte konkrete Fälle vor, dass heißt, einen ausgesuchten Patienten mit Namen, Alter und anamnestischer Erhebung. Dann beschrieb er die Untersuchungen, die Diskussion möglicher Diagnosen, aus der er dann die Prognose ableitete. Daraus ergab sich die Therapie und die pflegerischen Maßnahmen und seine Darstellungen endeten mit den Resultaten. 
 
Da die schriftlichen Werke, aber auch Lehren und Unterrichtungen in der Umgangssprache stattfanden, hatten auch medizinische Laien die Möglichkeit, sich medizinisches Wissen anzueignen. Bemerkenswert war auch, dass in den Bimaristanen das Problem ansteckender Krankheiten erkannt wurde und somit Quarantäneabteilungen eingerichtet wurden.
 
Die arabisch-orientalische Medizin bildete durch die Übersetzungen, Systematisierungen, Interpretationen und Ergänzungen ein wesentliches Fundament der Medizin des westlichen Mittelalters.
 
Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi
Arzt, Philosoph, Alchemist, Naturwissenschaftler, Musiker 
Leiter des Bimaristan in Ray (verlor die Stellung durch seine kritische Haltung gegenüber der praktizierten Religion), später in Bagdad (gab dort die Stellung auf wegen massiver Angriffe aufgrund seiner Glaubenshaltung)
geboren 854 n. Chr. in Ray (Iran)
gestorben 15.10.925 n. Chr. in Ray, Iran (verstarb völlig verarmt im Hause seiner Schwester)

 

 
 
Ausschnitt aus einem Holzschnitt um 1520: Hôtel-Dieu, Paris
 
Das Alten- und Krankenwesen erlitt in Westeuropa durch die Germanisierung und den Zerfall des römischen Reiches einen erheblichen Bruch. Aurelius Cassiodorus (490-583) Kanzler der Ostgotenkönige, versuchte, den Niedergang der Medizin dadurch aufzuhalten, indem er auf seinem Landgut eine Art Mönchsakademie gründete. Dort gelang es zumindest theoretisch, einige Reste der antiken Medizin zu erhalten.
 
Benedikt von Nursia (480-543) beeinflusste durch seine Klostergründung bei Neapel dahingehend die Klostergemeinschaften (Benediktinische Regel), dass sich die Klöster in Westeuropa mehr und mehr der Krankenversorgung widmeten, allerdings anfangs beschränkt auf Angehörige oder Gönner des Klosters. So entstand in den Klöstern das Infirmarium, der sogenannte Krankenpflegeraum. Ende des 9. Jahrhunderts öffneten sich stärker diese Infirmaria als klösterliche Spitäler, die Altersschwache, Kranke, Bettler und arme Reisende aufnahmen.
 
In Cluny wurde im 11. Jahrhundert das größte infirmarium seiner Zeit errichtet. In dem infirmarium lebten und arbeiteten 400 bis 460 Mönche. Heute würde man dieses infirmarium mit fünf verschiedenen Abteilungen als Großklinik einstufen.
 
Mehrere Konzile zwischen 1162 und 1215 der Kirchenführung untersagten den Ordensangehörigen eine Verbindung von geistlichen und weltlichen Ämtern und untersagten die ärztliche Praxis, insbesondere die der Chirurgie. Diese Konzilsbeschlüsse beendeten weitgehend die Klostermedizin und vollzogen eine Trennung zwischen ärztlicher Therapie und Krankenpflege.
 
Die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179), eine große Gelehrte und überragende Persönlichkeit ihrer Zeit, die sich mit pflanzlichen, tierischen und mineralischen Heilmitteln befasste, verdeutlichte in ihren Werken, dass durch das Verbot der ärztlichen Praxis die Klostermedizin nun ausschließlich eine "Heilpflege" sei. Der Grundstein für eine weltlich orientierte Medizin war damit gelegt, gleichzeitig aber auch eine Abkehr von der antiken oder arabisch-islamischen Medizin, da ja die Klöster die Überlieferungen und schriftlichen Zeugnisse gesammelt hatten und verwahrten.
 
Auf die im 12. Jahrhundert beginnende Universitätsentwicklung hatte die Kirche dennoch einen großen Einfluß. Latein als Wissenschafts- und Unterrichtssprache grenzte die Ärzteschaft elitär von anderen Heilberufen ab. Der kirchliche Einfluss verhinderte eine praxisorientierte Ausbildung und beschränkte das Studium auf die Theorie. Der Großteil der Bevölkerung wurde nun medizinisch von Badern, Hebammen, Laienheilkundigen, Kräuterweibern, Barbieren (vorwiegend für chirugische Eingriffe), Schmiede und Schäfer (aufgrund der veterinärmedizinischen Kenntnisse) und ähnliches versorgt.
 
Die rasante Städteentwicklung, die eine Verelendung breiter Bevölkerungskreise mit sich brachte, überforderte bald die Infirmaria. Etwa Mitte des 12. Jahrhunderts entstanden dadurch neben den klösterlichen Hospitälern in den Städten die bruderschaftlichen Hospitäler, in denen meistens Laienbrüder wirkten. Diese Laienbrüder lebten zwar in klosterähnlichen Gemeinschaften, gehörten aber einem Orden nicht direkt an und waren somit an die Beschlüsse der Konzile nicht gebunden.
 
Gleichzeitig entwickelten sich die Gemeinschaften der Laienschwestern, wie beispielsweise die Beguinen, auch Beginen genannt, aus den Niederlanden, die auch in Frankreich und Deutschland tätig wurden. Neben der Arbeit in den Hospitälern übten sie auch Hauskrankenpflege in den Städten aus. Eine andere Verbindung war der Orden der Tertiaren, deren Spitalschwestern umgangssprachlich auch als "Graue Schwestern" bezeichnet wurden.
 
Dazu kamen noch die Krankenpfleger-Genossenschaften, die sich speziell in sogenannten Leprosorien um die Aussätzigen kümmerten, weil durch die Kreuzzüge die Zahl der Leprakranken sprunghaft angestiegen war. Die Lepra war eine im 12. und 13. Jahrhundert stark verbreitete Aussatzkrankheit. Die Kranken wurden bereits im frühen Mittelalter mit Hörnern, Schellen und Klappern ausgestattet. Auch ohne die körperlichen Stigmata konnte man sie so über große Entfernungen erkennen und meiden. Ihre Unterbringung in Leprosorien besiegelte ihre gesellschaftliche Isolierung. Die Leprosorien lagen außerhalb der Stadtmauern. In Frankreich sind für das 13. Jahrhundert mehr als 2000 solcher Häuser nachgewiesen. Erst am Ende des 15. Jahrhunderts ging diese Krankheit allmählich zurück.
 
Im 13. Jahrhundert kam es immer stärker in den Städten zu Gründungen kommunaler Hospitäler, auch eine Folge des aufstrebenden und selbstbewussteren Bürgertums. Ende des 15. Jahrhunderts finden sich überall neben klösterlichen, bruderschaftlichen und Ordensspitälern auch städtische Hospitäler, die den Kommunen unterstanden. Dort arbeitete von der städtischen Verwaltung besoldetes Pflegepersonal. Da diese Hospitäler bald die Hauptlast der Armen-, Alten- und Krankenpflege trugen, außerdem zusätzlich noch Findelhäuser und Entbindungsanstalten eingegliedert wurden, schafften die Kommunen zwangsläufig die kostenlose Nutzung der Einrichtung ab.
 
Die Zeit des Mittelalters wurde früher sehr vorurteilsbeladen gesehen, inzwischen wird diese Epoche sachlicher eingestuft. Die Gesundheit war trotz aller Jenseitsbezogenheit auch dem mittelalterlichen Menschen ein hohes Gut. Es gab zwar fürchterlichen Straßenschmutz oder verunreinigte Lebensmittel, es existierten aber auch zahllose städtische Anordnungen gegen den Straßenschmutz und scharfe Strafen für unsauberen Umgang mit Nahrungsmitteln. Die Badekultur des späten Mittelalters weist auf eine ausgiebige individuelle Hygiene hin.
 
Pestbruder 14. Jahrhundert
Ein großes Problem des Mittelalters waren die Seuchen, die in allen Schichten der Bevölkerung Opfer forderten. Massenweise war die einkommensschwache Land- und Stadtbevölkerung betroffen, aber auch Patrizier und feudale Oberschichten blieben nicht verschont. Hauptsächliche Todesursachen waren Infektionskrankheiten, die sich in kaum vorstellbaren Seuchenzügen über den europäischen Kontinent  ausbreiteten.
 
Pocken, Masern, grippale Infektionen, Lepra und vor allem die Pest, der schwarze Tod", forderten Opfer in Millionenhöhe.Gerade die großen Pestepidemien im 14. Jahrhundert vergrößerten den Einfluss der Kirchen auf Medizin und Pflege dahingehend, dass derartige Seuchen als "göttliches Strafgericht" galten oder "göttlich Gewollt" waren als Weg zum Heil durch das Leiden, angelehnt an den Leidensweg Jesus Christus. Damit sollte der Glaube an Wunderheilungen durch kirchliche Würdenträger erhalten werden. Gleichzeitig wurde mit derartigen Erklärungen auch der Weg zu Judenpogromen geebnet, in dem man die Menschen mosaischen Glaubens verantwortlich machte für die vermeintlichen göttlichen Strafen. Auch die Astrologie  wurde bemüht, da angeblich der Einfluss der Gestirne Gesundheit oder Krankheit beeinflusse.
 
Andererseits wurden vielerorts die Ursachen der Pest, wenn auch nicht erkannt, so zu mindestens erahnt. Maßnahmen gegen die Rattenplage wurden ergriffen, der Reiseverkehr zwischen den Städten eingeschränkt, Quarantänemaßnahmen getroffen, Kranke in sogenannten Pestlazaretten isoliert, Kleidung und Gegenstände verbrannt, die mit Erkrankten in Kontakt waren. Das Pflegepersonal in den Pestlazaretten überlebten ihren Einsatzort aus Unkenntnis der Infektionswege selten. Das Ende, glimpflicher Verlauf oder das Verschonen eines Ortes durch die Pest wurde in der Regel nicht diesen Maßnahmen zugerechnet, sondern der Gnade Gottes. Die Kirche vertiefte die Ansichten der gottgewollten Krankheiten und die Ohnmacht der sterblichen gewöhnlichen Ärzte gegenüber Gottes Willen.
 
 
Im 16. Jahrhundert mit der Herausbildung der Nationalstaaten und vermehrter innerkirchlicher Kritik und Unruhe, Martin Luthers Bibelübersetzung und die Augsburgische Konfession, der die meisten deutschen Landesfürsten beitraten, wurde in dieser Zeit, Reformation genannt, der Einfluss der römisch-katholischen Kirche stark zurückgedrängt. Die Wissenschaften begannen sich, von klerikalen Fesseln zu befreien.
 
Der Schweizer Arzt Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 - 1541), auch Paracelsus genannt, ein kritischer Kopf seiner Zeit, kritisierte öffentlich die Humoralpathologie. Die Humoralpathologie war die sogenannte Säftelehre aus der Antike, die Krankheiten aus fehlerhafter Zusammensetzung der Körpersäfte erklärte. Paracelsus erklärte örtliche Defekte, also auch in den Organen, als Ursache unterschiedlicher Krankheiten. Und er hielt seine Vorlesungen und Abhandlungen nicht in Latein, sondern in Deutsch, was ihn zu einem akademischen Außenseiter stempelte. Für die Pflege waren die Ansichten von Paracelsus einerseits gefährlich, andererseits ein Segen.
 
Gefährlich insoweit, dass für die Pflege eine ganzheitliche Krankheitsbetrachtung unverzichtbar war und die Gefahr bestand, den Gepflegten nur noch als sein krankes Organ zu sehen. (Nach dem Motto: "Die Galle aus Zimmer 17 hat abgeführt"!!!) Doch das hatte Paracelsus sicherlich nicht beabsichtigt. Außerdem war er ein Mediziner und sprach somit nicht für die Pflege. Es war das Problem der Pflege, sich von der Medizin vereinnahmen zu lassen. Segensreich konnte man dagegen die Abkehr von der lateinischen Wissenschaftssprache ansehen, wodurch nun auch medizinische Laien die Chance erhielten, medizinische Zusammenhänge zu begreifen.
 
Als Reaktion auf die Reformationsbewegung und der Kritik an der katholischen Kirche, unter anderem ihr Wirken in der christlichen Barmherzigkeit zu vernachlässigen, wurden neue Pflegegemeinschaften gegründet. 1586 entstand der Orden der Barmherzigen Brüder, die neben den üblichen Gelübden der Armut, Gehorsam und Keuschheit sich der Hospitalität verpflichteten, dass heißt, zum unentgeltlichem Dienst als Krankenpfleger.
 
Krankensaal, 17. Jh., Kupferstich 1682
Dieser Orden eröffnete 1626 sein erstes Hospital in Neuburg an der Donau. Das St.-Wolfgang-Hospital hatte Modellcharakter für weitere Hospitäler dieses Ordens, aber auch für die späteren allgemeinen Krankenhäuser. Denn inzwischen waren die kommunalen Hospitäler zunehmend zu Pfründner-Anstalten (Pfründner = Nutznießer) geworden, in die man sich einkaufen musste oder deren Plätze durch Stiftungen finanziert wurden. Vom Charakter her entwickelten sie sich also eher zu Altenheimen.
 
Die Barmherzigen Brüder bildeten ab 1718 alle Mönche dieses Ordens, die in der Krankenpflege arbeiteten, im Prager Bürger-Spital in einer einjährigen Krankenpflegeausbildung aus. Außerdem führten sie in ihren Häusern Krankenpflegeprotokolle ein, eine Vorstufe der heutigen Pflegedokumentationen. Allerdings fanden in den Hospitälern der Barmherzigen Brüder nur männliche Kranke Aufnahme. Es folgten also weibliche Orden, die sich der Krankenpflege verschrieben wie die Barmherzigen Schwestern. In diesem Orden sammelten sich ab 1633 in Frankreich "dienstwillige, kräftige und fromme Mädchen" vom Lande. Über den Orden erlernten sie neben Lesen, Schreiben und Rechnen die Krankenpflege und wichtigsten Heilmittel.  
 
1639 schloss die Oberin Louise le Gras mit der Stadtverwaltung Angers betreffs des dortigen Hospitals, in dem ihre Schwestern die Pflege übernehmen sollten, einen Vertrag ab. Dieser Vertrag mit Vorbildcharakter folgender Verträge ist in einem Punkt wichtig. Er enthielt die Klausel, dass die Schwestern die ärztlichen Anordnungen gehorsam auszuführen hätten. Damit war der Grundstein gelegt, dass Medizin und Pflege nicht als gleichberechtigte Partner zur Krankenversorgung dienten, sondern die Pflege hierarchisch untergeordnet wurde.
 
 
 
Durch den Untergang des oströmischen Reiches durch die türkische Eroberung um 1450 flüchteten viele Gelehrte nach Westeuropa und brachten klassische griechische Originalschriften an die Universitäten mit, die bisher nur bruchstückhaft, oft mangelhaft übersetzt oder gekürzt vorlagen. Die etwa gleichzeitige Erfindung des Buchdrucks durch Johann Gutenberg sorgte für eine rasche Verbreitung der Schriften.Diese Ereignisse lösten allgemein eine große Beachtung der Antike aus, daher als Renaissance (Wiedergeburt der Antike) bezeichnet, von der besonders auch zunächst die Medizin profitierte.
 
 
Im 18. Jahrhundert, in der Zeit der Aufklärung, entwickelte sich ein reges Krankenhauswesen, nicht zuletzt auch durch die veränderte Ausbildung der Ärzte. Unter dem Einfluss der Naturwissenschaften setzte sich zunehmend an den Universitäten ein Demonstrationsunterricht für die Mediziner durch. In sogenannten Kliniken wurden Kranke kostenlos aufgenommen, an denen Krankheitsbilder und ihre Behandlung demonstriert wurden. Ähnlich verfuhren die Hebammen-Lehranstalten mit der Einrichtung von Gebärhäusern. Hier fanden ledige Schwangere unentgeltliche Aufnahme, an denen die Hebammenschülerinnen lernen und üben konnten.
 
Die Trennung zwischen Alten- und Krankenpflege wurde schärfer. Die Hospitäler entwickelten sich stärker in Richtung Altersheime, die Krankenhäuser zu Behandlungsorten für Akutkranke. Allerdings wurden beide Einrichtungen eher von Menschen der einkommens- und sozialschwachen Schichten frequentiert, da wohlhabende Bürger sich nach wie vor zu Hause behandeln und pflegen ließen, sodass derartige Institutionen den Charakter der Almosen- oder Armenfürsorge nicht los wurden. Mit ein Grund dafür war, dass die Aufnahme in ein Armenkrankenhaus nicht nur als anstößig galt, sondern auch den Verlust des Wahlrechtes bedeuten konnte. Dazu kamen die Bedingungen in diesen Einrichtungen. Trotz des eingesetzten "Krankenhausbooms" mit zahlreichen Neueinrichtungen blieben die vorhandenen Plätze hinter dem zunehmenden Bedarf weit zurück, was zu ständigen Überbelegungen und teilweise katastrophalen hygienischen Verhältnissen führte.
 
Dazu kam ein chronischer Mangel an Pflegekräften, deren Frequentierung und Schulung ebenfalls mit der Krankenhausentwicklung nicht Schritt hielt. Besonders in den protestantischen Ländern machte es sich bemerkbar, da sie nicht auf die Krankenpflegeorden zurückgreifen konnten. So arbeiteten verstärkt Personen in der Pflege, die aufgrund mangelnder Vor- und Ausbildung den wachsenden pflegerischen und medizinischen Anforderungen nicht gewachsen waren. In Magdeburg beispielsweise arbeiteten um 1750 in einem kleinen städtischen Krankenhaus überwiegend "Warts-Frauen" (Wärterinnen). Es waren zwangsverpflichtete Frauen aus dem nahen Armenhaus. Die Instruktionen für das Pflegepersonal bestanden in der Regel aus Belehrungen der Pflegenden durch die Krankenhausträger. Schriftliche Belehrungen oder vereinzelte Lehrbücher, die es seit dem 17. Jahrhundert gab, gingen größtenteils an den analphabetischen Adressaten vorbei.

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