Priestersoldaten

 

Im Krieg formierte sich außer den Ordensschwestern noch eine katholische Gruppe für pflegerische Aufgaben: die Priester. Vereinbarungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Nationalsozialisten befreiten Geistliche, Diakone, Subdiakone und Theologiestudenten von der allgemeinen Wehrpflicht, konnten im Kriegsfalle aber eingezogen werden. Sie mussten keinen Dienst an der Waffe tun. Dadurch wurden sie hauptsächlich für den Sanitätsdienst verpflichtet. Militärgeistliche hießen umgangssprachlich Soldatenpriester und waren für die organisierte Soldatenseelsorge zuständig. Die Geistlichen im Sanitätsdienst nannte man Priestersoldaten. Im weiteren Sinne rechnete man auch Priesteramts- oder Ordenskandidaten und die Laienbrüder der Orden dazu, die allerdings auch zu Waffengattungen eingezogen werden konnten. Um das zu vermeiden, meldeten sich viele freiwillig, um ebenfalls in den Sanitätsdienst zu kommen.

Die evangelischen Pfarrersoldaten taten dagegen in der Regel Waffendienst und konnten die höhere Offizierskarriere erreichen. Nur Militärgeistliche durften seelsorgerisch tätig sein. Priestersoldaten war es theoretisch verboten, kirchliche Handlungen vornehmen, was sie praktisch jedoch taten. Da sie für die meisten Soldaten eher erreichbar waren wie die Militärgeistlichen, gewannen sie oft einen für die religionsfeindlichen Nazis, die den "Schwarzen" eh misstrauten, zu großen Einfluss. Diese Gruppe der Soldaten ist interessant, weil man aus ihren Berichten nicht nur Einzelheiten zu ihrer seelsorgerischen Tätigkeit erfährt. Sie vermitteln auch ein Bild über Ausübung und Organisation pflegerischer Aufgaben und Maßnahmen direkt an der Front.

 

Krankenträger

 

Viele Priestersoldaten wurden als Krankenträger eingesetzt. Die als Krankenträger bezeichneten Soldaten mussten meistens nach Abschluss der militärischen Grundausbildung an die Front. Sie hatten normalerweise keine medizinische oder pflegerische Ausbildung.

Ihre Aufgabe bestand darin, Verwundete aus dem Kampfgeschehen zu holen. Dabei lebten sie ausgesprochen gefährlich. Während die anderen Soldaten in Deckung gingen, wurden sie bei dem Versuch, die Verwundeten zu bergen, häufig zu einer leichten Zielscheibe für den Gegner. Entsprechend häufig verloren diese Soldaten bei dem Versuch, Leben zu retten, das eigene Leben.

Auf die Ausrüstung der Krankenträger legte die Wehrmacht offensichtlich keinen besonders großen Wert. So waren viele Krankenwagen nicht motorisiert und oftmals mussten Tragen improvisiert werden. Zur Bergung der Verwundeten standen ihnen manchmal Fahrzeuge oder Fahrräder oder rollende Tragen zur Verfügung.

Belastend für die Krankenträger wirkte nicht nur die erhöhte Gefährdung der eigenen Person. Zusätzlich erlebten sie ständig die hässlichste Fratze des Krieges in Form von schreienden, wimmernden, verstümmelten, zerfetzten Kameraden und unzähligen Leichen.

Oftmals waren sie dazu gezwungen, vor Ort über Leben und Tod zu entscheiden. Bei gleichzeitig zu vielen Verwundeten mussten sie wählen, wen sie zuerst mitnahmen und wen sie vorerst zurückließen. Für die Zurückgelassenen kam dann oft die Hilfe zu spät oder eine erneute Bergungsaktion scheiterte. Ohne den Rückhalt einer Ausbildung blieb ihnen dennoch häufig nichts anderes übrig, auch die Arbeiten der Sanitätsdienstgrade mit zu übernehmen. Im Kriegsalltag verwischten zunehmend die Grenzen der unterschiedlichen Funktionen.

Eine psychologische Behandlung, um das erlebte Grauen aufzuarbeiten, war nicht vorgesehen. Für wenigstens eine seelsorgerische Betreuung bekamen sie die Militärgeistlichen bei deren riesigen Einsatzgebieten selten oder gar nicht zu Gesicht. Diese verließen sich eher darauf, dass bei den Sanitätseinheiten ausreichend Priestersoldaten zur Verfügung standen, die die seelsorgerischen Aufgaben neben ihrer Sanitätsarbeit übernahmen. Wie diese aber selber mit dem Kriegsalltag zurecht kamen, danach fragte keiner.

 

Sanitätsdienstgrad

 

Die Sanitäter trugen wie die anderen Soldaten Uniform. Gemäß der Genfer Konvention erhielten sie eine gestempelte Armbinde mit dem Roten Kreuz, wodurch kenntlich gemacht werden sollte, dass sie ausschließlich humanitäre Dienste leisten. Die Priestersoldaten erhielten in ihrem Dienstausweis den Vermerk, dass sie ausschließlich nur im Sanitätsdienst verwendet werden durften. Auf dem Ärmel ihrer Uniformjacke trugen sie den Äskulapstab. Eigentlich waren die Sanitäter grundsätzlich unbewaffnet. Nach Zwischenfällen mit der sowjetischen Armee, die die Genfer Konvention missachtet hatte, galt vorübergehend eine Anordnung zum Waffentragen.

Als Sanitätsdienstgrade setzte man nicht nur die Priestersoldaten ein. Sie waren aber eine sehr große Gruppe der Sanitäter. Schätzungsweise arbeiteten 1943 etwa 17000 von ihnen im Sanitätsbereich. Für sie sprach durch ihre seelsorgerische Tätigkeit zumindest eine zu erwartende soziale Kompetenz für einen pflegerisch ausgerichteten Einsatz. Doch auch Menschen aus anderen Berufsgruppen kamen dort unter. Krankenpfleger, Sanitäter von Rot-Kreuz-Kolonnen, Ärzte, Zahnärzte, Medizinstudenten und in bestimmten Bereichen Apotheker für pflegerische und medizinische Dienste einzuberufen, machte ja noch Sinn. Aber auch Drogisten, Gastwirte, Studenten aus nichtmedizinischen Richtungen, Leichenbeschauer, Masseure, Friseure etc fand man unter den Sanitätssoldaten. Es ist nicht ersichtlich, nach welchen Kriterien diese für den Sanitätsdienst ausgesucht wurden.

In den rückwärtigen Einheiten verstärkten Rotkreuzschwestern die Sanitätseinheiten in den Lazaretten. Rudolf Wasmer arbeitete im Luftflottenlazarett in Caldogno bei Vincenza auf der chirugischen Abteilung mit zwei jungen Schwestern vom DRK zusammen. Inzwischen hatte er sich als Sanitätssoldat fundierte chirugische und medizinische Kenntnisse angeeignet. Es störte ihn, dass die Rotkreuzschwestern allgemein die Soldaten von oben herab behandelten, denn sie fühlten sich den Offizieren zugehörig. Sie nahmen auch die Mahlzeiten in der Offiziersmesse ein. Sein Kollege Alfons Buhl erinnerte sich an eine Rotkreuzschwester in Krementschug in der Ukraine. Dort war ein großes Kriegslazarett eingerichtet und sie leitete die Röntgenabteilung. Weibliche Pflegekräfte im direkten Fronteinsatz waren eigentlich nicht vorgesehen. Plötzliche Truppenrückzüge oder Frontverlagerungen sorgten jedoch häufiger dafür, dass die Krankenschwestern plötzlich in oder hinter Kampflinien gerieten.

Nach der Sanitätsausbildung teilte man die Sanitätsdienstgrade unterschiedlichen Bereichen zu wie zum Beispiel als Sanitäter an Hauptverbandsplätzen, Operationshelfer, zahnärztliche Helfer, Krankenpfleger in Lazaretten oder Apothekergehilfen. Priestersoldat Moritz Steinheimer setzte man nach der Ausbildung bei der Truppenentgiftungskompanie in Döberitz ein. Da die befürchteten Giftgaseinsätze durch die sowjetische Armee ausblieben, entlausten sie die Kameraden an der Front. Doch im Juli 1944 kam er in eine andere Sanitätskompanie. Bis dahin hatte er mit Läusen und gesunden Soldaten, aber nichts mit Kranken zu tun. Nun war er Helfer auf einem Hauptverbandsplatz in einem Operationsteam.

Auch der Job als Sanitätsdienstgrad war nicht ohne Risiken. Da sie oft auch die Verwundeten an vorderster Front einsammelten, begaben sie sich nicht selten in die gleiche Gefahr wie die Krankenträger. Beim Versuch, einen tödlich getroffenen Soldaten zum Schlitten, zu tragen, lösten beispielsweise Karl Zielbauer und ein Gefährte einen Beschuss durch den Gegner aus, da sie ihre Deckung verließen. Um ein Haar hätte es ihn beinahe selber erwischt. Ein Kollege von Emil Felder trat auf eine Mine, die ihm das Bein wegriss. Während Felder versuchte, ihn zu verbinden, erschoss sich der Mann. Er hatte als Sanitäter erkannt, wie es um ihn stand. In den Lazaretten selbst bestand natürlich stets für das Pflegepersonal eine erhöhte Ansteckungsgefahr, auch verschärft durch die hygienischen Verhältnisse. Besonders gefürchtet unter dem Lazarettpersonal war der Gasbrand.

Es gab Berichte, dass die sowjetische Armee gezielt auf gekennzeichnete Sanitäter schoss. Zeugen erklärten, die Wehrmacht hätte dieses Verhalten selbst provoziert, weil sie mit Krankenwagen Munition ankarrten, was den Russen nicht verborgen blieb. Vorher soll die sowjetische Armee das Symbol des Roten Kreuzes respektiert haben, obwohl die Sowjetunion das Genfer Abkommen nicht unterzeichnete. Da konnten direkt vor russischen Panzern Verwundete aufgeladen werden. Die Rechnung für den Missbrauch zahlten die Sanis. Ein Sanitäter fand z. B. den Tod, als er einen Verwundeten verband. Ein gegnerischer Soldat erstach ihn von hinten mit dem Bajonett. Herbert Ulbrich erklärte, warum in seiner Kompanie im Ostfeldzug die Rot-Kreuz-Flagge nicht gehisst und Armbinden entfernt wurden: es hieß, dass sie dadurch eine bessere Zielscheibe für die Russen seien. An den Fahrzeugen entfernten sie den weißen Hintergrund vom roten Kreuz. Erst auf deutschem Boden benutzten sie wieder das offizielle Zeichen.

 

Ausbildung der Sanitätssoldaten

 

Auch die künftigen Sanitäter absolvierten zuerst die militärische Grundausbildung, zu der auch die Ausbildung an Waffen gehörte. Danach kamen sie gewöhnlicherweise zur Sanitätsausbildung in die Heeressanitätsschulen, die sich an den unterschiedlichsten Standpunkten befanden. Die Ausbildung war anscheinend nicht einheitlich geregelt. Priestersoldaten berichteten von vier bis zwölfwöchigen Kursen. Die Ausbildung an manchen Sanitätsschulen war wohl nicht besonders "gehaltvoll". So beschrieb der Priester und Sanitäter Rudolf Fischer-Wollpert seine Ausbildung als recht primitiv. Seine Ausbilder waren aktive Sanitätsfeldwebel, die stur ihren Dienst verrichteten. Aktive Soldaten vor dem Krieg galten als etwas "unterbelichtet", weil meistens nur die zum Militär gingen, die in einem zivilen Beruf nicht Fuß fassen konnten. Ähnlich äußerte sich auch Philipp Keller. In seiner achtwöchigen Ausbildung, darin enthalten auch die militärische, lernten sie ein wenig Anatomie und ein bisschen das Anlegen von Verbänden. Das war´s.

Rudolf Wasner dagegen erlebte in seinem dreimonatigen Kursus junge Ärzte, die den angehenden Sanis Vorlesungen boten, die jemand ohne Abitur und Lateinkenntnisse nicht folgen konnte. Daher richtete man die abschließende Prüfung so ein, dass nur die Vikare und Theologen die Prüfungsfragen beantworten mussten, da die anderen ansonsten durchgefallen wären. Sylvester Hainz´ Schulung gliederte sich sogar in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Für die theoretische Ausbildung verteilte man die künftigen Sanitätsdienstgrade in Ulm auf unterschiedliche Krankenhäuser und den Unikliniken. Hier erhielt Hainz auch die Möglichkeit, medizinische Vorlesungen zu besuchen.

Andere besuchten aber gar keine Sanitätsschule. So bekam beispielsweise Elmar Maria Kredel, der bereits als Jugendlicher beim Roten Kreuz Dienst schob, um der HJ zu entgehen, seine Sanischulung in einem kolonialmedizinischem Sonderlazarett in Frankreich mit überwiegend französischen Kriegsgefangenen aus Afrika. Das Lazarett war auf Bakteriologie bezüglich Tropenhygiene spezialisiert. Seine Ausbildung dauerte mehrere Monate. Adolf Haselwarter sammelte seine ersten praktischen Erfahrungen als Sanitätsschüler im Lazarett. Seine Ausbildung dauerte inclusive der militärischen Grundausbildung dreieinhalb Monate. Anschließend kam er für zwei Monate auf die Interne Abteilung eines Feldlazarettes. Nach einem weltanschaulichen Disput mit einem Arzt wurde er in die Geschlechtskrankenabteilung versetzt. Die "Karriere" als Sanitäter begann für Heinrich Stolz damit, dass er einem Unterarztlehrgang zugeteilt wurde, Vorträge mitstenographierte und abtippte. Das war seine Ausbildung. Dennoch bekam er den Äskulapstab an den Ärmel. Eine Prüfung hatte er nie abgelegt. Ab nun war er Sanitätsdienstgrad. Dafür erhielt er knapp über drei Jahre später nach einer Verletzung durch einen Motorradunfall einen Sanitätslehrgang, der achtzehn Tage dauerte. Emmanuel von Severus sollte in Mainz 1942 als Sanitäter geschult werden. Morgens führte man sie über alle Stationen, anschließend folgte eine Unterrichtsstunde. Dann erschien der Stabsarzt und teilte mit, dass die Schlacht bei Charkov verloren sei und man Ersatz benötigte. Und fertig war die nächste Gruppe Sanitätsdienstgrade.

Herbert Ulbrich wurde in Frankreich vom Sanitätshauptfeldwebel zum Unteroffizier befördert. Neben seiner Tätigkeit als "Unteroffizier vom Dienst" und "Wachhabender" im Operationsraum machte er noch Aufnahmedienst und Verwundetenversorgung. Er leitete die Krankenabteilung und stellte die Abtransporte der Lazarettinsassen zusammen. Außerdem organisierte er die Einsätze der Krankenträger und war Zugführer des Reservezuges der mit Fahrrädern ausgestatteten Krankenträger. Doch auch er half manchmal bei der Bergung von verletzten Soldaten. Zusätzlich begrub er nicht nur die Verstorbenen, sondern benachrichtigte als Nachlassunteroffizier ihre Familien. Damit dürfte der Mann total ausgelastet gewesen sein. Aber so ganz nebenbei musste er obendrauf noch für die kämpfende Truppe Sanitätspersonal ausbilden. Da fällt einem außer mit dem Kopf zu schütteln nichts mehr ein.

Die "Aufstiegsmöglichkeiten" waren für die Sanitäter begrenzt. Auf Empfehlungen konnten sich die Sanitätsdienstgrade durch zusätzliche Lehrgänge weiterqualifizieren und eventuell in den Rang eines Sanitätshauptfeldwebels (Spieß) aufsteigen. Das war der höchste Mannschaftsdienstgrad. Als Sanitätshauptfeldwebel unterstanden sie direkt den Offizieren oder Heeresbeamten. Josef Rosenberger zum Beispiel besuchte in Paris einen Sanitätskurs und wurde dadurch Unteroffizier. Auch Philipp Keller absolvierte eine sechsmonatige Zusatzausbildung in Amberg und Fürth. Er lernte dort das Assistieren bei Operationen, Narkosen geben und den Umgang mit Gipsverbänden. Nach dieser Ausbildungszeit sollte er auf einem Hauptverbandsplatz arbeiten. Allerdings stoppten die Nazis mehr und mehr die Beförderung oder Auszeichnungen für die Priestersoldaten und entließen auch Ordensleute wie die Jesuiten als wehrunwürdig. Es existierten gegen Kriegsende sogar Überlegungen, alle "Schwarzen" aus der Armee zu entfernen, weil die Nazis den steigenden Einfluss durch ihre seelsorgerische Arbeit fürchteten.

 

Arbeitsbedingungen der Sanitätssoldaten

 

Viele Priestersoldaten berichteten von einer grenzenlosen Überforderung als Sanitäter. Christoph Allroggen unterstand als Truppenarztschreiber in Russland dem Batillonsarzt. Seine Aufgabe bestand darin, mit den anderen Sanitätern und dem Arzt die Erstversorgung der verwundeten Soldaten in den Kampflinien durchzuführen. Dann mussten sie deren Transport zum Verbandsplatz regeln. Die große Anzahl der verwundeten Soldaten erlaubte es oft nicht, die Verstorbenen zu beerdigen. Gerhard Schwarz arbeitete 1944 auf einem Truppenverbandsplatz in Estland. Auf kleinen, spitz zulaufenden Schlitten wurden Tag und Nacht Verwundete gebracht. Außer den kriegsbedingten Verletzungen durch Bomben und Granatsplittern kam der überwiegende Teil der Soldaten mit schweren Erfrierungen. Nach seinen Angaben konnte er die Kranken selten und wenn, dann nur sehr knapp, seelsorgerisch betreuen, da er bis zur eigenen Erschöpfung unentwegt von Patient zu Patient hetzte.

Moritz Steinheimer belastete besonders seine Arbeit auf dem Hauptverbandsplatz. Der Operationssaal befand sich in einer umgebauten Scheune. Davor lagen oft bis zu 300 Verwundete, die um ihre lebensrettende Operation bettelten. Er musste aus diesen Soldaten diejenigen raussuchen, die am dringendsten operiert werden mussten. Weihnachten 1944 wurde von Heilig Abend bis zum 2. Weihnachtsfeiertag pausenlos durchoperiert. Die Operierten schickte man in ein Lazarett. Nur die Transportunfähigen blieben dort, bis sie auch verschickt werden konnten oder starben.

Unter ähnlichen Bedingungen arbeitete auch Fischer-Wollpert. Bis dahin hatte er Salben und Verbandszeug als Apothekenhelfer verteilt. Nun musste auch er auf einem Hauptverbandsplatz entscheiden, wer in den Genuss einer Operation kam: Schlagaderverletzungen sofort, dann Bauchschüsse, denn die mussten innerhalb einer Stunde nach Eintritt der Verletzung operiert werden. Danach vereiterte die Wunde so, dass die Soldaten nicht mehr zu retten waren. Zurückgestellte Patienten mit Bauchverletzungen kamen nicht mehr rechtzeitig in den OP, wenn inzwischen weitere Soldaten mit Schlagaderverletzungen eingewiesen wurden. Kopfschüsse blieben von vornherein liegen, weil die Operation zu zeitaufwendig war. Dazu bemerkte er: "Meine Tätigkeit bestand also darin, ´Todesurteile´ auszustellen".

Solche Aufgabe fiel auch Andreas Wagner in Sewastopol zu. Dem als Sankafahrer ohne einen Tag Sanitätsausbildung an die Front gekommenen Mann mutete man nun zu, sicher zu diagnostizieren und die Soldaten auf den OP vorzubereiten. Es störte niemanden. Man wurde dorthin gestoßen, als was man gerade gebraucht wurde. Gewissensbisse der Leute, die ihre fachlichen Grenzen genau erkannten, zählten nicht.

Im Januar 1943 platzte Herbert Ulbrich in der Stadt Stary Oskol angesichts von 380 im Hof herumliegenden schwerverletzten Soldaten der Kragen. Er beschwerte sich bei den Ärzten, dass sie wenige unter Umständen sinnlose Operationen durchführten, während draußen hunderte Soldaten unversorgt blieben. Der chirugische Betrieb wurde daraufhin zugunsten von Notverbänden eingestellt. Mit dieser notdürftigen Versorgung konnten viele weitertransportiert werden. Manche Verwundete legte man einfach auf dem Schneefeld des Flugplatzes ab, in der Hoffnung, dass ein Flugzeug sie aufnahm. Bonifaz Pfister erzählte, dass in seiner Sanitätskompanie außer ihm noch zwei Priestersoldaten waren, die als Operationsgehilfen in zwei Schichten 24 Stunden täglich durcharbeiteten. Er selber verabreichte Tetanusspritzen im Akkord. Sie fühlten sich ständig am Rande ihrer Belastbarkeit. Rudolf Wasmer assistierte gegen Kriegsende 25 bis 36 Stunden im Operationssaal in einem Stück. Das Operationsteam hielt sich mühsam mit Kaffee wach. Andere Priestersoldaten berichteten von Sanitätern oder Ärzten, die ihre Übermüdung, Resignation, Stress, Hilflosigkeit, Erschöpfung und Entsetzen mit Schnaps bekämpften.

Der Priestersoldat Emil Felder schleppte bei einem Einsatz bei Krutiki alleine 120 Verwundete aus den Kampflinien und machte die Erstversorgung. Gegen diese übermenschliche Anstrengung reagierte sein Körper abends mit Fieber. Er gehörte einer Kradschützenkompanie an. Einen Arzt gab es nicht in seiner Kompanie. Daher musste er eigenverantwortlich Erste Hilfe leisten. Er hing den Soldaten einen Zettel an die Uniform, auf dem er für den Arzt im Feldlazarett vermerkte, was er unternommen hatte. Danach übernahm er die Funtion eines Krankenträgers. Besonders litt er darunter, als Sanitätsdienstgrad bei der kämpfenden Truppe immer isoliert arbeiten und entscheiden zu müssen und alleine die Verantwortung zu tragen. Starben ihm junge Leute unter den Händen weg, musste er damit auch alleine fertig werden. Als Sanitäter versuchte er immer eine Vorbildfunktion zu erfüllen, um die Moral seiner Kameraden zu stärken. Begaben sich seine Gefährten abends völlig fertig zur Ruhe, suchte er noch nach den Toten in verminten Feldern und begrub sie. Zu der ständigen Überlastung fühlte er sich zusätzlich noch von der Diözese und dem Bischof im Stich gelassen, die ihm nicht einmal einen Brief schickten. Viele seiner Kollegen teilten seinen Kummer. Aber es gab auch andere Fälle, wo die Heimatgemeinden sehr rührig waren und ihre Priester in Uniform nicht vergaßen, was für sie auch ausgesprochen wichtig war.

Eine ebenfalls sehr bittere Erfahrung machte Adolf Haselwarter, als er sich für einen fast erfrorenen Kranken mit Lungenentzündung einsetzte. Der Mann lag auf einem Lkw und sollte weitertransportiert werden, was er nicht überlebt hätte. Bewusst bat Haselwarter einen katholischen Arzt um Hilfe. Der berief sich jedoch auf die Heeresdienstvorschrift. Ausgerechnet ein SS-Arzt reagierte als einziger, untersuchte und behandelte den Soldaten und verhinderte seinen Weitertransport. Dieses Erlebnis machte dem Priestersoldaten lange zu schaffen.

Sylvester Hainz konnte es kaum ertragen, dass er oft die 17- oder 18jährigen Jungen, die gerade von der Grundausbildung ohne Fronterfahrung kamen, am nächsten Tag als Tote oder Verwundete einsammeln musste.

Immer wieder erschwerten organisatorische Mängel den Sanitätern die Arbeit. So berichteten mehrere Priestersoldaten, dass sie in entscheidenden Momenten keine Tragen zur Verfügung hatten. Verwundete wurden deswegen zwangsweise häufig in Zeltbahnen, improvisierten Tragen oder auf ihren Rücken abtransportiert.

Auch die Kommunikation bereitete Probleme. Dass Lazarette abseits der Kampflinien eher im Verborgenen liegen mussten, um den Gegnern nicht völlig wehrlos in die Hände zu fallen, ist nachvollziehbar. Andererseits war es unglaublich, dass Sanitäter und Krankenträger oft stunden- bis tagelang unterwegs waren auf der Suche nach den Verbandsplätzen, um die Schwerstkranken abzugeben. So manche Rettungsaktion hatte sich damit erledigt.

Materialengpässe verschärften weiter die Bedingungen. Es fehlten ständig Decken und Kleidung, um die Kranken vor Auskühlung zu schützen. Sauberes Stroh als Krankenunterlage war oft Mangelware. Von Bettzeug konnten viele Lazarette nur träumen. Zelte wurden knapp, immer mehr Fahrzeuge gingen ersatzlos verloren. Adolf Haselwarter sollte täglich 70 Mündern die Nahrung verabreichen. Er hatte aber nicht ausreichend Kochgeschirr. Die Verpflegung langte vorne und hinten nicht. Viele Soldaten starben durch Hunger und Erschöpfung. Pflegekräfte vergeudeten kostbare Energien, um sich Zusatzverpflegungen für die schwerstkranken Patienten zu erstreiten. Vielerorts mangelte es an sauberem Wasser. Durch Nachschubprobleme fehlten Medikamente und Verbandszeug. Seuchenartigen Krankheiten wie Ruhr, Typhus, Malaria, Fleckfieber standen die Sanitäter hilflos gegenüber. Verloren gegangene medizinische Geräte konnten nicht mehr ersetzt werden.

Auch personell schien das komplette Chaos zu herrschen. Philipp Keller, der eine sechsmonatige Zusatzausbildung für den Hauptverbandsplatz erhalten hatte, für Wehrmachtsverhältnisse also eine sehr intensive Schulung, durfte nur auf Anforderung abgestellt werden. Während auf eben diesen Hauptverbandsplätzen Leute bis zur totalen Erschöpfung arbeiteten, saß er zwei Jahre in Bad Kissingen herum. Man forderte ihn ganz einfach nicht an. Danach kam er nach Frankreich und auf die Krim: Er erwischte wieder ruhige Jobs. Gefordert wurde er erst auf dem Hauptverbandsplatz in Charkow, als er fast schon das Erlernte der "Hauruckausbildung" vergessen hatte.

Angesichts der Ausnahmesituationen im Krieg verrichteten Sanitäter auch Dinge, die eindeutig die fachliche Kompetenz von ausgebildeten Pflegekräften überschritt. Rudolf Wassmer narkotisierte, gab Bluttransfusionen, erteilte i.v. Spritzen und assistierte bei Operationen als Sanitätsdienstgrad mit einer dreimonatigen Saniausbildung. Andere Sanitätssoldaten taten es auch mit einem Vierwochenkurs.

 

Humanitäre Pflege entsteht nur durch den Einzelnen

 

Wie human oder inhuman die Pflege an der Front aussah, lag immer an individuellen Entscheidungen. Es gab Pflegepersonal, die einfach ihre Augen vor dem Elend der Menschen in den besetzten Gebieten verschlossen. Dann gab es aber auch Sanitätssoldaten, die sich trotz anderslauternder Befehle um die Zivilbevölkerung in den fremden Ländern kümmerten. Manche Leute zeigten sich durch Naturalien für ihre medizinische und pflegerische Behandlung erkenntlich. "Eine Hand wäscht die andere." So halfen auch mal deren aus Dankbarkeit gegebenen Nahrungsmittel, schwerkranke deutsche Soldaten vor dem Hungertod zu bewahren.

Fanatisch und verblendet erkannten viele nicht die Not ihrer Kameraden, die psychisch am Ende waren. Soldaten, die sich als Verzweiflungstat den "Heimatschuss" setzten, mussten damit rechnen, dass sie vom Stabsarzt gemeldet werden. Dann folgte das Kriegsgericht und Erhängen. Und stillschweigend und klammheimlich vergrößerten manche Ärzte oder Sanis die Einschusslöcher, um die Schmauchspuren zu beseitigen. So gingen die Wunden als "normale" Schussverletzungen durch. Der Sanitäter Niklaus half algerischen Kriegsgefangenen, das Ramadanfest zu organisieren. Ihm fiel dabei nach eigenem Bekunden als katholischer Priester kein Zacken aus der Krone. Ein durch Brandwunden völlig entstellter britischer Flieger gelangte in ein deutsches Lazarett. Eine junge DRK-Schwester und ein Priestersoldat versorgten den Mann in ihrer knappen Freizeit. Obwohl der Feldwebel sie einschüchterte, nicht soviel Zeit für einen Feind zu "verschwenden".

Es gab auch Momente der Menschlichkeit in diesem wahnwitzigen Krieg von der "anderen Seite". Im weiteren Kriegsverlauf nahm hüben und drüben die Verrohung zu. Da wurden bewusst Krankenhäuser, Lazarette, Verletztentransporte und Sanitäter angegriffen, um die Moral der gegnerischen Seite zu brechen. In den Straßenkämpfen von Rostow beispielsweise wurden die Verwundeten der gegnerischen Seite vor die Panzer gelegt und überrollt. Das geschah auf russischer und deutscher Seite. Von daher erstaunt der Bericht des Priestersoldaten Allroggen umso mehr. Er versorgte gerade einen Verwundeten. Da tauchte zehn Meter vor ihm ein russischer Soldat auf. Er zielte mit seinem Gewehr bereits auf die Beiden, als er die Rotkreuzbinde entdeckte und sah, dass der andere Deutsche verletzt war. Ohne abzufeuern verschwand er. Ein ähnliches Erlebnis hatte Allroggen, als er einem Soldaten mit einem epileptischen Anfall zu Hilfe kam. Auch dieser russische Soldat ließ die Deutschen in Ruhe.

 

Kriegsgefangenschaft

 

Mit dem Kriegsende war der Kriegseinsatz für Viele nicht zu Ende. Auch Priestersoldaten gerieten in Gefangenschaft. Dabei sollte die russische Kriegsgefangenschaft bekanntlicherweise die härteste Gefangenschaft werden. Einige wirkten wie in Kriegszeiten pflegerisch weiter. Der Kriegsgefangene Allroggen versuchte unter den widrigsten Umständen, seelsorgerisch und pflegerisch das Los seiner Mitgefangenen im Lager der früheren ostpolnischen Stadt Wolkowysk zu erleichtern. Im völlig überfülltem Lager herrschte nicht nur Hunger. Die Russen hatten selber kaum mehr zu essen wie ihre Gefangenen. Durch die dürftige Bekleidung froren die gefangenen Soldaten erbärmlich. Krankheiten brachen aus. An Medikamente kam man zunächst nicht heran. Gleichzeitig zehrte an den Männern die schwere Arbeit, denn die Kriegsgefangenen wurden zu Arbeitseinsätzen beim Wiederaufbau der Städte, Dörfer und manchen Industrien herangezogen.

Der Lagerkommandant richtete ein Genesenden - Lager (O.K. Lager) ein, dessen Leitung Allroggen als "Lagerältester" oder "Starschy Zoni" übernahm. Nachdem der erste Heimkehrertransport im Oktober 1945 mit 17 Toten in Frankfurt / Oder ankam, verbesserte sich etwas die Lage. Allroggen wurde ein deutscher Arzt zugeteilt. Außerdem erhielt er Unterstützung von einer russischen Ärztin. Mit viel Mühe erreichte er eine etwas bessere Versorgung seiner Mithäftlinge. Besonders problematisch für ihn waren die Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit seiner Kranken. Dazu fand monatlich eine Untersuchung statt. Häufig fälschte er die Ergebnisse, um zu verhindern, dass noch Kranke oder zu Schwache zurück in das Arbeitslager mussten, wo sie gleich wieder zusammengebrochen wären. Dazu bemerkte er in seinen Erinnerungen: "Das war kein sakraler Dienst für einen Priester, aber menschliche Pflicht und durfte nur nicht herauskommen". Er verhandelte mit den Leitern der Hauptküche und Bäckerei, damit sie seine Lagerinsassen für leichte Beschäftigung übernahmen und um ihnen zusätzliche Nahrungsmittel zuzustecken.

Auch Moritz Steinheimer kam im März 1945 in Gefangenschaft, allerdings in Süderbrarup bei den Briten. Er pflegte bis zum 30.1.1946 in dem Lagerlazarett beinamputierte Mithäftlinge. In amerikanischer Gefangenschaft kehrten viele Priestersoldaten in ihre alte Funktion zurück und dienten in den Lagern als Lagerpfarrer. Andere übernahmen weiterhin pflegerische Aufgaben. Heinrich Stolz versorgte zusammen mit Rot-Kreuz-Personal, katholischen Ordensschwestern, einigen Ärzten und einem Pater circa 700 Verwundete und Kranke, als er amerikanischer Kriegsgefangener war. Er wurde von den Amerikanern ausgesprochen fair behandelt und vorzeitig aus der Gefangenschaft entlassen. Josef Sauer musste hirnverletzte Franzosen und Amerikaner am Ammersee pflegen. Heinrich Bardong richtete in amerikanischer Gefangenschaft ein Krankenrevier ein und übernahm die gesamte pflegerische Versorgung.

 

Pflegekräfte wider Willen

 

Die Priestersoldaten waren eigentlich Pflegekräfte wider Willen. Nach dem Krieg oder Kriegsgefangenschaft kehrten sie wieder in ihre seelsorgerischen Tätigkeiten zurück. Ihr besonderes Kennzeichen war, jahrelang zwischen dem römischen Gott Äskulap, als Zeichen auf der Uniformjacke aufgenäht, und ihrem Gott zu stehen. Der Äskulapstab symbolisierte eigentlich ihre Zugehörigkeit zu den Ärzten. Ihr Betätigungsfeld war aber eindeutig pflegerischer Art, wobei der Behandlungspflege ein wesentlicher Stellenwert zukam. Die Ausnahmesituation Krieg zwang sie jedoch auch häufig dazu, medizinisch in Form der Diagnostik tätig zu werden, wofür in der Regel Vorbildung und Qualifikation fehlte.

Die sehr unterschiedliche Qualität der Ausbildung der Sanitätsdienstgrade war ein massiver Unsicherheitsfaktor. Während einige Sanitätssoldaten erst in der Praxis durch "Versuch und Irrtum" lernten, wann ein Kopfverband bei der ersten Bewegung am Hals hing oder auf der Wunde hielt, gelangten andere mit einem relativ umfassenden Rüstzeug betreffs Pflege und Erstversorgung an die Front. Doch auch diese konnten fachlich in Schwierigkeiten geraten, wenn sie plötzlich in spezialisierte Einheiten versetzt wurden, wo ihnen ihre bisherigen Kenntnisse nichts nutzten. Wie gut, wie schnell sie sich das pflegerische Rüstzeug aneigneten, lag letztendlich an ihrer individuellen Bereitschaft und Interesse, sich dieser ungewohnten Situation anzupassen. Das erweckt auf den ersten Anblick den Eindruck, dass die Meinung mancher heutiger Politiker, dass angeblich jeder pflegen könnte, zutreffend sei.

Jeder Mensch kann auch ein Haus bauen. Das tun auch kleine Kinder mit Legosteinen. Die Frage ist, ob es stehen bleibt und man darin wohnen kann. Jeder Mensch kann ein Flugzeug herstellen. Die basteln schon Erstklässler aus Papier. Die Frage ist, ob sie fliegen und ob jemand bereit ist, sich in so einem Ding über die Wolken zu wagen. Die Priester in Uniform brachten aus ihrer seelsorgerischen Tätigkeit für die Pflege etwas wesentliches mit: eine soziale Kompetenz. Sie verfügten in der Regel über einen sicheren Umgang mit Mitmenschen und konnten vor allem auch beobachten. Inwieweit diese Vorraussetzung auch gegeben war bei Sanitätsgraden aus anderen Berufen, ist fraglich. Die teilweise willkürliche Auswahl der angehenden Sanitäter wirft Fragen auf hinsichtlich des ernsthaften Versuches der Wehrmacht, das Leben ihrer Soldaten ausreichend zu schützen.

Angesichts dessen, dass im II. Weltkrieg elementare Vorraussetzungen wie Trinkwasser, Nahrung, Kleidung fehlten, Medizin und Pflege sehr unplanmäßig und unorganisiert eingesetzt wurden, letztendlich die Güte der Pflege auf persönlichen Einsatz begründet war, lässt nur den Schluss zu, dass Hitlers Wehrmacht ausschließlich militärische Zwecke, besser militärische Siege, ins Auge fasste. Dass diese Siege nur von Menschen errungen werden konnten, war den "Militärfuzzis" anscheinend nicht klar. Also machte man sich über die pflegerische und medizinische Versorgung der Soldaten auch keine größeren Gedanken. Und ein Soldat, der an Pflegefehlern oder medizinischen Kunstfehlern verstarb, kann darüber ja auch keine Auskunft mehr geben. In diesem militärischen Strategiepoker spielten Priestersoldaten und andere Sanitätsdienstgrade die Rolle einer pflegerischen Feuerwehr, den man das Löschwasser abgedreht hatte. Sie wurden grenzenlos verheizt und Augenzeugen eines menschenverachtenden Systems. Die normalen Soldaten dienten zwangsweise den Ideen der nationalsozialistischen Weltanschauung. Sie füllten die Funktion der Kampfhunde aus, die bei verbotenen Hundekampfveranstaltungen zum Vergnügen ihrer Besitzer aufeinandergehetzt werden. Damit sie nicht ihren Protest herausbellen oder sich gegen ihre Besitzer richten, beruhigte sie Adolf Hitler mit ein paar "Leckerlis". Die Sanitätssoldaten waren folglich Dank ihres meist persönlichen Engagements unfreiwillig nichts anderes wie "ein Haufen Hundekuchen in des Führers Fressnapf".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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