Dokumentation, Pflegeplanung, Pflegetagebuch, Pflegediagnosen, Pflegegrade: Übersicht

Dokumentation Aufbau der Dokumentation Abzeichnen der Dokumentation
Recht auf Einsichtnahme Der Pflegebericht
Pflegeplanung Ressourcen und Probleme Pflegeziele
Pflegemaßnahmen Pflegetagebuch Pflegediagnosen
Beispiele für Pflegediagnosen Pflegegrade
Veraltert: Pflegestufen Leitbild

 

 

Dokumentation  

 

Die Pflegedokumentation

 >  Aufzeichnung, Sammlung von Daten zur Sicherung von Informationen

 >  Dokumentationspflicht; ab 70er Jahre sind alle Einrichtungen des Gesundheitswesen (Pflege) durch eine Vorschrift des Sozialgesetzbuches zur Dokumentation verpflichtet.
 
Ziele
 
 > Alle an der Pflege Beteiligten sollen informiert sein
 > Pflege soll überprüfbar sein
 > Abrechenbarkeit der Pflegeleistungen
 > Leistungen sind nachweisbar (Im juristischen Sinne)
 > Gesetzliche Verpflichtung zur Dokumentation erfüllen
 > Sammeln der Daten für Erhebungen (Pflegeforschung)
 
Die Pflegedokumentation beschreibt den Pflegeprozess eines Pflegebedürftigen. Sämtliche Informationen zum Klienten werden in ihr zusammengeführt, ständig aktualisiert und die Pflegemaßnahmen oder einzelne Arbeitsschritte festgelegt. Dadurch ist eine Individualpflege möglich, der Pflegeprozess wird nachvollziehbar und die Pflege überprüfbar.
 
Reinhard Lay, Pflegepädagoge, brachte auf den Punkt, was dokumentiert werden muss: „Was praxisrelevant, vergütungsrelevant, prüfungsrelevant oder juristisch erforderlich ist, wird vollständig, wahr und klar dokumentiert."
 
Eine Dokumentation sollte überschaubar, gut strukturiert und nachvollziehbar sein. 

Die Dokumentation ist ein Leistungsnachweis.

Die Dokumentation hat den Stellenwert einer Urkunde. 

  • Leserlich schreiben, keine ungeläufigen Abkürzungen
  • Wahrheitsgemäße Angaben
  • Keine Eintragungen mit Bleistift oder ausradierbaren Stiften
  • Kein Radieren, Tintenkiller, TippEx, kein unleserlich machen von Verbesserungen (Fehler mit einem Strich gerade durchstreichen)
  • Dokumentationspflicht (Es müssen alle Vorkommnisse eingetragen werden, alle Leistungen dokumentiert werden; nicht dokumentierte Leistungen wurden nicht erbracht, sind also dann auch nicht abrechenbar)
  • Kurze ausführliche genaue Eintragungen, keine "Romane"
  • Fachsprache
  • Zeitnahe Eintragungen
  • Nachträgliche Änderungen müssen als solche kenntlich gemacht sein (Mit Kürzel)
  • Niemals im Voraus Pflegeleistungen abzeichnen
  • Prinzipiell persönlich abzeichnen
  • Alle Daten fallen unter den Datenschutz und Schweigepflicht
  • Dokumentationen nur für an der Pflege Beteiligte und Bewohner
  • Ausnahmen gegenüber Bewohnern/Patienten nur in der Psychiatrie 
  • Verspätete Eintragungen sind juristisch anfechtbar
  • Eindeutige Zuordnung, um im Notfall schnell und gezielt notwendige Informationen zu finden
     

Die Dokumentation ist die Grundlage zur Feststellung des Pflegegrades. Der Pflegegrad beinhaltet Leistungen aus der Pflegeversicherung durch die Pflegekasse. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) entscheidet nach der Dokumentation, ärztlichen Gutachten und persönlicher Begutachtung über den Pflegegrad. Daraus folgt, dass eine nur ungenügend geführte Pflegedokumentation dem Pflegebedürftigen direkt schaden kann, weil er eventuell dadurch nicht den entsprechenden Pflegegrad erhält und somit finanzielle Einbußen hinnehmen muss. 

Pflegedokumentationen sollten 30 Jahre aufbewahrt werden, da es eine 30jährige Verjährungsfrist für rechtskräftig festgestellte Ansprüche nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) §§ 197/199 gibt. Dokumentationsunterlagen müssen fünf Jahre nach § 13 HeimG (Heimgesetz) aufbewahrt werden, es sei denn, dass anderslautende Verträge zwischen Leistungsträgern und Leistungserbringern existieren. Abgelegte Daten und Berichte müssen leicht zugänglich archiviert sein. Die Grundinformationen müssen allerdings ständig aktualisiert immer sofort greifbar sein.

 

Aufbau der Dokumentation
 
In der Regel werden standarisierte Dokumentationssysteme benutzt. Der Aufbau ist fast immer gleich. Krankenhäuser, aber auch immer mehr Pflegeeinrichtungen besitzen ein EDV-gestütztes Dokumentationssystem.
 
Stammblatt
 
Kurzübersicht: Personalien, Diagnosen, Adresse der Angehörigen für den Notfall, Hilfsmittel, besondere Vereinbarungen, Vorlieben, Gewohnheiten, Religion, Pfarrer, oft Biographie, Nahrung, etc.
 
Überleitbogen
 
Im Notfall Kurzzusammenfassung der wichtigsten Informationen für die weiterbehandelnde Einrichtung. 
 
Pflegebericht
  • Pflegeplanung
  • Eigentlicher Pflegebericht
  • Geplante und durchgeführte Pflegemaßnahmen
  • Kontrollbögen (Vitalwerte, Gewicht, Ausscheidung,etc)
  • Medikamentenblatt
 
Assesmentbögen
 
(Einschätzung) Z.B. Lagerungsplan, Bilanzierung, Fixierungsplan, Sturzprotokoll, Toilettentraining, etc
 
Befundmappe
 
  • Krankengeschichte und frühere Krankenhausaufenthalte
  • Untersuchungsergebnisse
 
Signalleiste
 
Farbige Reiter werden in der Bedeutung vereinbart und weisen sofort darauf hin, auf was geachtet oder nachgelesen werden muss.
 
Die Pflegedokumentation kann manuell (z.B. Mappe) oder virtuell (EDV, Software) erstellt werden. Die Entwicklung geht verstärkt zur virtuellen Pflegedokumentation. Hier muss vor Allem auf regelmäßige Backups geachtet werden. Vorteile der virtuellen Pflegedokumentation ist der geringe Platz bei der Archivierung und zumeist ein höherer Datenschutz. Bei der manuellen Pflegedokumentation liegen häufig Assesmentbögen offen im Zimmer der Betreuten herum, für jeden einsichtig und zugänglich. Das verstößt gegen den Datenschutz. Wären die Assesmentbögen in einem Hefter oder in einer Kladde und ein Unbefugter öffnet sie, um darin zu lesen, verstößt der Unbefugte gegen den Datenschutz, nicht aber die Einrichtung. 
 
 
Abzeichnen der Dokumentation
  • Jeder Mitarbeiter muss ein eigenes Kürzel haben.
  • In der Regel besteht das Kürzel aus zwei Buchstaben.
  • Das Kürzel muss eindeutig einem Mitarbeiter zugeordnet werden können.
  • Bei HL oder PDL muss eine Liste mit den entsprechenden Kürzeln vorliegen.

Jeder Mitarbeiter, der eine Leistung abzeichnet, die er nicht erbracht hat, begeht eine Urkundenfälschung. Beispiel: Eine Schülerin oder Praktikant erbringt eine Leistung, die die Fachkraft abzeichnet ohne kenntlich zu machen, von wem die Leistung erbracht wurde. Das würde den Straftatbestand der Urkundenfälschung und Täuschung erfüllen. Zwei Möglichkeiten: Schüler, Angehörige, Praktikanten, Ehrenamtliche usw sind in der Kürzelliste und zeichnen in der Dokumentation unter Aufsicht der Fachkraft ab. Oder Fachkraft zeichnet ab mit einem vereinbarten Kürzel, beispiesweise HR³. Auf der Kürzelliste ist vermerkt: Fachkraft³= Praktikantin Resi Rose (Wissensstand erlaubt keine Dokumentationsführung).

Eine Dokumentation hat vor dem Gericht Beweiskraft, ist ein anerkanntes Beweismittel. Nicht ausreichend geführte Dokumentation führen zur Umkehr der Beweislast.

 

Recht auf Einsichtnahme

Klienten haben einen Anspruch auf Einsichtnahme in ihre Pflegedokumentation. Nach bundesdeutschen Recht hat jeder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Das bedeutet das Recht des Einzelnen, selber über Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. Angehörige oder Freunde haben nur dann ein Einsichtsrecht bei entsprechender Bevollmächtigung, das Gleiche gilt für gerichtlich bestellte Betreuer, wenn ihr zugewiesener Aufgabenbereich auch die Betreuung in Gesundheits- und Pflegeangelegenheiten betrifft.

 
Kranken- oder Pflegekassen haben kein Einsichtsrecht und können nur dann einen Anspruch auf Einsichtnahme in die Pflegedokumentation geltend machen, wenn sie vom Versicherten, seinem Bevollmächtigten oder Betreuer dazu ermächtigt werden. Der MDK hat ein bedingtes Einsichtsrecht zur Feststellung des Pflegegrades oder Leistungsbewilligungen.
 

Der Pflegebericht

  • sachlich
  • neutral
  • nicht wertend, keine Wertung
  • genaue Angaben: Datum, Zeit, Ort
  • es gelten die gleichen Bedingungen wie in der restlichen Dokumentation, da Pflegeberichte ein Teil der Dokumentation sind.

 

Die Pflegeplanung

 

Ressourcen /Probleme

Pflegeziel

Pflegemaßnahmen

Evaluation
Definition Definition Definition Definition
Aktuelle, potenzielle, oder vermutliche Probleme oder Einschränkungen eines Menschen in seinen Lebensaktivitäten und die ihm zur Verfügung stehenden Fähigkeiten

Die im Rahmen des Pflegeprozesses zu erreichenden Zustände

 

Die pflegefachlich erforderlichen Maßnahmen und Interventionen, die (nachweislich) zum Erreichen der jeweiligen Pflegeziele geeignet sind

Auswertung der Pflegeplanung

 

Die Pflegeplanung muss in regelmäßigen Abständen strukturiert ausgewertet werden. Sind die geplanten Pflegeziele erreicht worden? Sind neue Pflegeziele anzustreben?Sollen die bisherigen Pflegeziele beibehalten werden? Stimmt die Informationssammlung noch? Haben sich Probleme oder Ressourcen verändert? Wo sind Fehlerquellen?

Bei der Formulierung zu beachten Bei der Formulierung zu beachten Bei der Formulierung zu beachten
exakte und spezifische Formulierung (Was genau ist das Pflegeproblem) (Welche Fähigkeiten sind vorhanden und können eingesetzt werden)

realistische Auswahl von Pflegezielen

Erreichbarkeit

• was erfolgt
• wann erfolgt es
• durch wen
 wie
• wie oft / lange
• wie / womit
Beispiel Beispiel Beispiel
nicht: Alzheimer (medizinische Diagnose)
sondern: eingeschränkte Flüssigkeitsaufnahme durch Demenz
nicht: Bewohner trinkt ausreichend
sondern: Bewohner trinkt 1,5 Liter / Tag
nicht: Bewohner immer wieder trinken anbieten
sondern: zu jeder Mahlzeit wird BW von der jeweiligen PP ein Glas Saft (200 ml) angeboten und an das Trinken erinnert / Erstellung Flüssigkeitsbilanz
Problem und Ursache

möglichst Ursache beheben, Fähigkeiten erhalten / fördern

Überprüfbarkeit

vollständig und geeignet, um die Ziele zu erreichen?

 

Pflegeziel erreicht?

 

 

Ressourcen und Probleme

Von den Ressourcen (auch Fähigkeiten) und Problemen leiten sich die Pflegeziele und Pflegemaßnahmen ab. Die Probleme eines Klienten fallen meistens zuerst auf, bergen aber die Gefahr in sich, den Klienten ausschließlich unter seinen Defiziten zu betrachten. Die Ressourcen werden oft vernachlässigt, da sie nicht "abrechenbar" sind. Sie sollten aber stets beachtet werden, da sie die Hilfsquellen des Klienten darstellen und Auskunft über seine Copings geben.

 

Beispiele

1. AEDL Kommunizieren

Problem: Kann Hilfsmittel nicht akzeptieren; Wortfindungsschwierigkeiten; Sprachstörungen

Ressource: Kann sich durch Gestik verständigen, kommuniziert gerne; akzeptiert Hilfe

2. AEDL Sich bewegen

Problem: Bewegungseinschränkung; erhöhtes Sturzrisiko; fest bettlägrig

Ressource: Akzeptiert Lagerung; kann mit Hilfsmitteln umgehen; ist bewegungsfreudig

3. AEDL Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten

Problem: Oberflächliche Atmung aufgrund von Schmerzen; friert leicht; kann schlecht abhusten

Ressource: Intaktes Wärme- und Kälteempfinden; akzeptiert Hilfsmittel; ist kooperativ

4. AEDL Sich pflegen

Problem: Kann sich nicht selbständig waschen; vernachlässigt die Körperpflege; empfindliche Haut

Ressource: Hat Schamgefühl; legt Wert auf gepflegtes Äußeres; kann sich den Oberkörper alleine waschen  

5. AEDL Essen und Trinken

Problem: Adipositas; Schluckbeschwerden; erhöhte Aspirationsgefahr

Ressource: Spürt Sättigungsgefühl; selbständige ausreichende Flüssigkeitsaufnahme; Vollkost

6. AEDL Ausscheiden

Problem: Inkontinenz; Obstipationsgefahr; Anus praeter

Ressource: Akzeptiert Inkontinenzmaterial; ist kontinent; wäscht sich alleine nach dem Toilettengang die Hände

7. AEDL Sich kleiden

Problem: Kleidet sich nicht witterungsgerecht; lehnt Wäschewechsel ab; kann sich nicht alleine anziehen

Ressource: Wählt seine Kleidung alleine aus; zieht sich situationsgerecht an; legt Wert auf gepflegtes Äußeres

8. AEDL Ruhen und schlafen

Problem: Einschlafstörungen; gestörter Tag-, Nachtrhytmus; Schlaflosigkeit

Ressource: Hat ausreichend Schlaf; erkennt sein Ruhebedürfnis; nutzt seine Schlafrituale

9. AEDL Sich beschäftigen

Problem: Kann sich nicht selber beschäftigen; kann sich nicht entscheiden; ist unmotiviert

Ressource: Hat Freude an Beschäftigungen; zeigt Interesse; kann Wünsche äußern

10. AEDL Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

Problem: Kann seine Sexualität nicht ausleben; fehlendes Schamgefühl; schwaches Selbstwertgefühl

Ressource: Fühlt sich angenommen; kann mit Nähe und Distanz umgehen; fühlt sich in seiner Rolle wohl

11. AEDL Für eine sichere Umgebung sorgen

Problem: Selbstgefährdung durch fehlende Orientierung; Sturzgefahr; erkennt keine Gefahren

Ressource: Akzeptiert Sicherheitsmaßnahmen; entscheidet situationsgerecht; hat ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis

12. AEDL Soziale Bereiche des Lebens sichern

Problem: Desinteresse an der Umwelt; hat keine Bezugspersonen; isoliert sich

Ressource: Kontakte zu Angehörigen; geht auf andere Menschen zu; akzeptiert die Regeln des Zusammenlebens

13. AEDL Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen

 > die Existenz gefährdende Erfahrungen: Unbewältigte Erlebnisse; Misstrauen; keinen Sinn im eigenen Leben erkennen

> die Existenz fördernde Erfahrungen: Kann seine Religion leben; hat Vertrauenspersonen; Copings  

 > Erfahrungen, welche die Existenz fördern oder gefährden: Schlimme verarbeitete Erlebnisse; Akzeptanz der Krankheit oder Behinderung; Auseinandersetzung mit Ängsten

 

Pflegeziele

Ein Pflegeziel muss realistisch, in einem festgelegten Zeitraum erreichbar und überprüfbar sein. Die Pflegeziele in einer Pflegeplanung sind Nahziele oder Etappenziele, die zusammen die Umsetzung der Fernziele ermöglichen sollen. Fernziele sind übergeordnete Ziele, die nach Ablauf des Pflegeprozesses erreicht werden sollen. Bei einer Ressource oder Problem ergeben sich in der Regel mehrere Pflegeziele, die beachtet werden müssen, um die Wirksamkeit der Pflegemaßnahmen sicher überprüfen zu können.

Formulierungshilfen

(hervorgehobene Begriffe wie akzeptieren, gewähren, erhalten usw sind Schlüsselwörter, die auf Pflegeziele hinweisen)

akzeptiert Hilfsmittel

Sicherheit gewähren / geben

Wohlbefinden steigern / fördern

derzeitigen Zustand erhalten

kann Gefühle mitteilen / zeigen / wahrnehmen

versteht Pflegemaßnahmen / Anordnungen

akzeptiert Verordnungen / Therapie

Selbstbewusstsein fördern / steigern / stärken

erkennen von Schmerzen / Hilfsangeboten

kann den Transfer alleine durchführen

vermeiden von Sekundärerkrankungen

Kommunikation gewährleisten

Infektionsrisiko minimieren

findet Sinn im Leben

spricht über seine Ängste (setzt sich mit seinen Ängsten auseinander)

kann sich im Heimalltag einbringen

nimmt an Beschäftigungen teil

lernt / erlernt den Umgang mit Hilfsmitteln

 

Pflegemaßnahmen

Die Pflegemaßnahmen müssen konkret, klar formuliert und unmissverständlich beschrieben sein. Eine strukturierte und damit professionelle Pflege ist nur dann möglich, wenn alle Mitarbeiter in der Lage sind, die Pflegemaßnahmen korrekt und übereinstimmend auszuführen. Pflegemaßnahmen sind also genaue Anleitungen oder Anweisungen für alle Mitarbeiter.  

 
Die Pflegemaßnahmen richten sich nach den fünf W´s:
  • Wer (führt aus oder durch / macht / ist verantwortlich .......)?
  • Was (soll gemacht oder durchgeführt werden)?
  • Wie (soll die Maßnahme durchgeführt werden)?
  • Wann (Zeitrahmen, Dauer)?
  • Wie oft (Turnus)?

 

Pflegetagebuch

Pflegende Angehörige besitzen zumeist nicht die Kenntnisse zu einer Pflegedokumentation. Deshalb wird ihnen geraten, ein Pflegetagebuch über mehrere Wochen zu führen, dass die Pflegeleistungen dokumentiert. Im Pflegetagebuch wird der genaue zeitliche Aufwand der hauswirtschaftlichen und pflegerischen Hilfen festgehalten. Das Pflegetagebuch hilft dem MDK, das wirkliche Ausmaß der Pflegebedürftigkeit festzustellen. Denn bei dem Begutachtungstermin ist zunächst der Zustand des Pflegebedürftigen an diesem Tage ausschlaggebend. Und der kann ohne weiteres von der Norm abweichen. Das Pflegetagebuch ist quasi die Pflegedokumentation für Laien.

Ein Pflegetagebuch erhält man mit Anleitung beispielsweise kostenlos von den Krankenkassen.

 

Pflegediagnosen (PD)

Der Begriff Diagnose ist eigentlich klar: Ein Arzt begutachtet einen Patienten und beurteilt die Befunde (Symptome, Syndrom, Anamnese, chemische oder apparative Untersuchungsergebnisse), um daraus eine Diagnose abzuleiten. Diese medizinische Diagnose ist entscheidend für die Behandlung / Therapie.

Eine Pflegediagnose beurteilt Auswirkungen oder Reaktionen eines Pflegebedürftigen auf Probleme und Ressourcen (Befunde / Informationssammlung), um daraus eine Pflegediagnose abzuleiten. Diese Pflegediagnose ist entscheidend für Art und Ausmaß des Pflegebedarfs, die Pflegeziele und Pflegemaßnahmen. Eine medizinische Diagnose stellt der Arzt, die Pflegediagnose die Pflegefachkraft. Medizinische Diagnosen und Pflegediagnosen stimmen selten überein, sind aber oftmals ähnlich. (Beispiel: medizinische Diagnose PTBS, Pflegediagnose PTR)

Pflegediagnosen sollen die Fachsprache vereinheitlichen, den Pflegefachkräften bei der Entscheidungsfindung helfen, Pflegeprozesse unterstützen, die Pflegepraxis verdeutlichen und Pflegedokumentationen vereinfachen. Vereinheitlichte Pflegediagnosen ermöglichen eine EDV-Verarbeitung und statistische Erhebungen für die Pflegeforschung.

 

 

Beispiele für Pflegediagnosen nach NANDA I / Gliederung nach Orem

(NANDA International (NANDA-I, Internationale Klassifikation der Pflegediagnosen) = pflegewissenschaftliche Organisation, die sich mit der Formulierung, Entwicklung und Prüfung von Pflegediagnosen beschäftigt. Es wurden 216 Pflegediagnosen aufgestellt und in 20 Sprachen übersetzt. Orem = Dorothea Elizabeth Orem, US-amerikanische Krankenschwester und Pflegetheoretikerin)

Luft

  • Gasaustausch beeinträchtigt
  • Freihalten der Atemwege beeinträchtigt
  • Atemvorgang beeinträchtigt
  • Spontanatmung beeinträchtigt


Wasser

  • Flüssigkeitsüberschuss
  • Flüssigkeitsdefizit
  • Flüssigkeitsdefizit, hohes Risiko
  • Herzleistung vermindert


Nahrung

  • Überernährung
  • Mangelernährung
  • Mundschleimhaut verändert
  • Schlucken beeinträchtigt
  • Aspiration, hohes Risiko


Ausscheidung

  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Stuhlinkontinenz
  • Urininkontinenz, total


Aktivität und Ruhe

  • Müdigkeit
  • Körperliche Mobilität beeinträchtigt
  • Transfer beeinträchtigt
  • Selbstfürsorgedefizit (Essen, Waschen/Sauberhalten, Kleiden/Pflegen der äußeren Erscheinung, Ausscheiden)
  • Haushaltsführung beeinträchtigt
  • Beschäftigungsdefizit
  • Schlafgewohnheiten gestört


Alleinsein und soziale Interaktion

  • Verbales Kommunizieren beeinträchtigt
  • Soziale Interaktion beeinträchtigt
  • Soziale Isolation
  • Gewalttätigkeit, hohes Risiko (gegen andere / gegen sich)
  • Suizid, hohes Risiko
  • Sexualität beeinträchtigt


Abwenden von Gefahren

  • Infektion, hohes Risiko
  • Körpertemperatur verändert, hohes Risiko
  • Selbstschutz, unwirksam
  • Vergiftung, hohes Risiko
  • Verletzung, hohes Risiko
  • Sturz, hohes Risiko
  • Gesundheitsverhalten beeinträchtigt
  • Schmerz (akut / chronisch)


Integrität der Person

  • Copings ungenügend
  • Anpassung beeinträchtigt
  • Entscheidungskonflikte
  • Wachstum / Entwicklung verzögert
  • Gestörtes Körperbild
  • Selbstwertgefühl (chronisch gering / situationsbedingt gering)
  • Persönliche Identität gestört
  • Sinneswahrnehmungen gestört
  • Hoffnungslosigkeit
  • Machtlosigkeit
  • Verzweiflung
  • Wissensdefizit
  • Orientierung beeinträchtigt
  • Verwirrtheit (akut / chronisch)
  • Denkprozess verändert
  • Gedächtnis beeinträchtigt
  • Trauer (unbewältigt / chronisch)
  • Posttraumatische Reaktion
  • Angst 

 

Pflegegrade

 

Zum 01.01.2017 wurden die bisher geltenden Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 durch fünf neue Pflegegrade ersetzt.

Nun wird die Pflegebedürftigkeit von Betroffenen nach Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 und Pflegegrad 5 eingestuft. Diese Änderungen nach dem Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSGII) sollen Demenzerkrankte, dauerhaft psychisch kranke oder geistig behinderte Menschen die gleichen Pflegeleistungen zusichern wie den körperlich Pflegebedürftigen.

Bereits durch das erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) 2015 wurden Demenzerkrankte stärker von Pflegekassen unterstützt. Das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) ersetzte nicht nur die Pflegestufen durch Pflegegrade, sondern erneuerte auch den Begriff der Pflegebedürftigkeit und die Begutachtung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung).

Stand früher die körperliche Selbstversorgung im Mittelpunkt, so ist es jetzt die Selbständigkeit des Betroffenen. Die Ursache mangelnder Selbständigkeit, körperliche, geistige oder seelische Defizite, sind nicht relevant zur Einstufung. 

Die Selbstständigkeit eines Antragstellers ermitteln die Prüfer des MDK´s mit dem NBA, ein Begutachtungsinstrument nach einem Punktesystem. Je mehr Punkte der Antragsteller erhält, umso höher ist sein Pflegegrad und entsprechend die Pflege- und Betreuungsleistungen. 

Um die Selbstständigkeit zu prüfen, werden sechs Lebensbereiche mit unterschiedlicher Gewichtung erfasst (Module):

  • Mobilität (10%)
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten oder 
  • Verhaltensweisen und psychische Belastungen (zusammen 15%)
  • Selbstversorgung (40%)
  • Umgang mit Krankheits- und therapiebedingten Anforderungen (20%)
  • Gestaltung des Alltagslebens (15%)

Die fünf Pflegegrade:

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit (12,5 bis unter 27 Punkte)
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit (27 bis unter 47,5 Punkte)
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit (47,5 bis unter 70 Punkte)
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit (70 bis unter 90 Punkte)
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung (90 bis 100 Punkte). (Ausnahme: Härtefälle mit bisheriger Pflegestufe 3 können Pflegegrad 5 erhalten, auch wenn sie die 90 Punkte bei der Begutachtung nicht erreicht haben.)

 

Pflegegradrechner

 

Veraltert: Pflegestufen

 

Geringfügiger, unregelmäßiger, kurzzeitiger oder ausschließlich auf hauswirtschaftlicher Versorgung gerichteter Hilfebedarf führt nicht zur Anerkennung einer Pflegestufe.

 

  • Die „Pflegestufe 0“ (Richtig: Zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz nach § 45a, 45b) gilt für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die in der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung ständige Hilfe benötigen, deren Pflegebedarf jedoch unter 45 Minuten Grundversorgung am Tag liegt und somit nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen. Seit dem 1.7.2008 besteht ein Anspruch auf einen Betreuungsbetrag in Höhe von 100 oder 120 € (Grundbetrag) oder 200 oder 225 € (Erhöhter Betrag) Pflegesachleistungen im Monat. Das heißt, dass der Betreuungsbetrag nicht ausgezahlt, sondern mit in Anspruch genommenen Leistungen wie Tages-, Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege verrechnet wird. Seit dem 1.1.2013 besteht auch ein Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistungen wie Pflegehilfsmittel oder Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes. Unter Pflegesachleistungen werden professionelle Pflegekräfte verstanden, die die Grundpflege und eventuell auch die hauswirtschaftliche Versorgung übernehmen. Normalerweise sind es Pflegekräfte eines zugelassenen ambulanten Pflegedienstes. Die umgangssprachlich bezeichnete „Pflegestufe 0“ berücksichtigt besonders Menschen mit Demenzerkrankungen, geistigen Behinderungen oder chronischen psychischen Erkrankungen, also Menschen mit erhöhtem Betreuungsaufwand durch beispielsweise Weglauftendenz, vermindertem Gefahrenbewusstsein, gestörtem Verhalten oder intellektuellen Beeinträchtigungen.

 

  • Die Pflegestufe 1 gilt bei erheblicher Pflegebedürftigkeit. Mindestens einmal täglich benötigt der Klient Hilfe bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. Zusätzlich braucht er mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Im Tagesdurchschnitt beträgt der Hilfsbedarf mindestens 90 Minuten, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen. Es wird zur Zeit ein Pflegegeld von monatlich 235,00 € gewährt oder monatliche Pflegesachleistungen von 450,00 € oder beide Leistungen kombiniert.

  • Pflegestufe 2 bei Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten erforderlichen Hilfebedarf bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität. Zusätzlich benötigt der Gepflegte mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen. Das Pflegegeld beträgt zur Zeit monatlich 440,00 € oder Pflegesachleistungen von monatlich 1100,00 € oder beides anteilig als Kombinationsleistung.

  • Pflegestufe 3 bei Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfsbedarf so groß ist, dass der Klient Hilfe Rund-um-die-Uhr benötigt. Im Tagesdurchschnitt fallen fünf Stunden an, von denen vier Stunden auf die Grundpflege entfallen. Derzeit beträgt das Pflegegeld monatlich 700,00 € oder Pflegesachleistungen von monatlich 1.550,00 € oder beides anteilig kombiniert.  

Pflegestufen für Kinder
 
Für Kinder gelten andere Kriterien zur Einstufung in eine Pflegestufe. Es gelten die gleichen Pflegestufen und Leistungen der Pflegekasse.  Der Grad der Pflegebedürftigkeit wird bei Kindern allerdings durch den Vergleich mit gesunden Kindern gleichen Alters ermittelt. Der MDK legt dazu eine sogenannte "Entwicklungstabelle" zugrunde, wo der Pflegeaufwand für ein regulär entwickeltes Kind in Minuten pro Tag, eingeteilt nach Lebensalter, erfasst ist. Berechnet wird der Pflegeaufwand für die Pflegebedürftigkeit, der über dem „normalen“ altersbedingten Pflegeaufwand hinausgeht, also nur der zusätzliche Hilfebedarf.
Ein sich gut entwickelndes Kind hat mit zunehmenden Alter einen geringeren Pflegebedarf, für das kranke Kind steigt der tatsächliche Hilfebedarf mit zunehmenden Alter. Daher wird im ersten Lebensjahr selten eine Pflegestufe von der Pflegekasse genehmigt.
Zusätzliche Betreuungsleistungen für Kinder mit eingeschränkter Alltagskompetenz unter 12 Jahren können beantragt werden und liegen momentan bei maximal 200,00 € pro Monat. Für diese Leistung muss keine Pflegestufe vorliegen. 
 
 
Leitbild
 
Das Leitbild einer Pflegeeinrichtung
 
  • Ein Leitbild soll den möglichen, wünschenswerten Zielzustand verdeutlichen
  • Ein Leitbild dient als Wegweiser und soll motivierend wirken
  • Das Leitbild legt die Ausrichtung und Positionierung des Unternehmens fest
  • Ein Leitbild stellt die Handlungsbasis und gibt Strategien vor
  • Das Leitbild soll extern die Unternehmensphilosophie verdeutlichen
 
Wie entsteht ein Leitbild?
 
Der Weg zu einem Leitbild ist langwierig und schwierig. Zuerst stellen sich die Fragen:
Wer sind wir? 
Wem nutzen wir? 
Welche Ziele haben wir?
Wie wollen wir zusammenarbeiten?
Welche Qualitätsstandards sind uns wichtig?
 
 
Danach beginnt die Entwicklung wichtiger Aussagen im Leitbild. Dazu muss analysiert werden, auf welche externen Dienstleistungen man zurückgreift oder zurückgreifen will, wie sinnvoll die externen Dienstleiter sind und was sie von der Pflegeeinrichtung erwarten. Was erwarten die Kundengruppen wie Pflegebedürftige oder Angehörige von der Einrichtung, wo sind die wichtigsten Berührungspunkte?  Wie lassen sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden und anderer Interessengruppen befriedigen? Welche internen Bedingungen (Personal, Finanzen, Technik, Organisation, Methoden Verfahren) bestehen und müssen berücksichtigt werden? Welche Ziele könnte man mit den internen Bedingungen erreichen? Zu den Aussagen zu bestimmten Themen wird ein Leitsatz gebildet. 
 
 
Danach fasst man die Kundengruppen zusammen wie Pflege- und Krankenkassen, Seniorengruppen, Selbsthilfegruppen, Krankenhäuser, Apotheken, Schulen, Kindergärten, Kirchenkreise, Rehakliniken, Altenkreise, Bestattungsunternehmen, Reha-Kliniken, Sozialdienste, Pharmazie, Sanitätshäuser, Beratungsstellen, Betreutes Wohnen, Sozialamt, Altenwohnanlagen, Ambulante Pflegedienste, Reisebüros, soziale Dienste, Ehrenamtliche, niedergelassene Ärzte, Nachbarn, Therapieangebote etc. All diese Kundengruppen haben Erwartungen, Forderungen, Wünsche, die bedacht werden müssen und die man nur dann erfährt, wenn man aus ihrer Perspektive die Einrichtung betrachtet.
 
 
Der nächste Schritt ist das Soll-Ist-Profil für die Qualitätsentwicklung. Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme. Nach einem Jahr wird eine Neueinschätzung und Überprüfung der Entwicklung vorgenommen. Anhand des Soll-Ist-Profils können acht Erfolgsfaktoren herausgefiltert werden. Diese Erfolgsfaktoren richten sich nach den Zielvorgaben der Leitung, PDL, HL, Gesetzgeber, Vorstand einerseits und andererseits den Zielvorstellungen der Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter aus allen Funktionsbereichen. Zielvorgaben und Zielvorstellungen werden zusammengefasst zu einer Zielvereinbarung. 
 
 
Die Zielvereinbarung führt zu einer Festlegung der Ziele und zum Leitbild. Ein Leitbild muss konkret, verständlich, herausfordernd, erreichbar und überprüfbar sein. 
 
 
Dem Leitbild wird ein zentrales Motiv vorangestellt, das möglichst in einem einzigen Slogan zusammengefasst wird. Dieses Leitmotto soll die Einrichtung möglichst mit einem einzigen griffigen Satz beschreiben. Das Leitmotto ist kurz, prägnant und werbewirksam.
 
Beispiele: Loewsche Einrichtungen: "Kein Heim, ein Zuhause"; Deutsche Caritas: "Not sehen und handeln"; Berufsfachschule für Sozialpflege Bayreuth: "Der Einstieg in den Aufstieg".
 
 
Daraus ergibt sich das Leitmotiv. Es nennt die wesentliche Punkte vorab. Kernaussage: Die Antwort auf die Frage: “Warum gibt es uns?”. Das Leitmotiv begründet die Existenz der Einrichtung, drückt den Sinn der Einrichtung aus und welchen Beitrag die Einrichtung für die Gesellschaft leistet.
 
 
Die Leitsätze sind der Kern des Leitbildes. Sie geben Auskunft über die grundlegenden Werte, Ziele und Erfolgskritierien. Hier wird das Verhältnis zum Kunden formuliert und die Kompetenz der Einrichtung dargestellt. Leitsätze sollten wesentlich sein, allgemeingültig, langfristig, verlässlich, vollständig (Bilden sie wirklich die Einrichtung vollständig ab?), realisierbar und in einer klaren Sprache. Die Formulierungen müssen aussagekräftig sein, in kurzen und einfachen Sätzen im einheilichen Stil gehalten, die Angaben müssen ehrlich sein, die Darstellung sachlich, treffend und zukunftsweisend, die Ansprache sollte direkt sein und in direkter Ansprache.
 
 
Für einen zukünftigen Klienten, aber auch für einen zukünftigen Mitarbeiter ist das Leitbild der Einrichtung immens wichtig. Es gibt Auskunft über die Unternehmensphilosophie, Ziele, Orientierung, das Wesen der Einrichtung und ermöglicht im Vorfeld die Überlegung, ob diese Einrichtung mit den eigenen Überzeugungen und Einstellungen im Gleichklang ist, ob diese Einrichtung zur eigenen Person passt. 

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