"... die tolldreisten, machthungrigen Horden,

sie konnten den Geist nicht morden!"

 

   

Dem Gepflegten zum Wohle,

den Pflegenden zur Ehre! 

 


Herzlich Willkommen!

 

 

Diese Seite beschäftigt sich mit dem Virtuellen Denkmal (http://www.gerechte-der-pflege.net), der dazugehörigen Wanderausstellung und der Pflegegeschichte, Schwerpunkt Deutschland. Zur Zeit befindet sich die Seite im Neuauf-, bzw Umbau. Bitte um Verständnis.

Begonnen hatte das Virtuelle Denkmal hier auf diesen Seiten. Beepworld sponsorte das Denkmal mit kostenlosen Seiten. Maike Arft-Jacobi aus Hamburg, im Gegenteil zu mir fit in EDV, richtete schließlich ein Wiki ein, finanzierte die neue Seite und gestattete eine entschieden größere Plattform, an der nun auch andere Interessierte mitarbeiten konnten. Aber vor allem kam Ihre Unterstützung, als ich richtig durchhing und eigentlich keinen Sinn mehr in meiner Arbeit sah. Drei Jahre hatte ich im Virtuellen Denkmal gearbeitet und kam mir zu diesem Zeitpunkt vor wie Don Quichotte. Maike war für mich in dieser Situation die Befreiung und Hoffnung.

Wir suchen ständig interessierte Pflegekräfte, die das Virtuelle Denkmal durch Mitarbeit unterstützen. Jede Vergessene, jeden Vergessenen dem Vergessen zu entreißen bedeutet eine Investition in unsere Zukunft, in unsere Berufsehre, in unser Berufsbild. Die Historiker haben das Wiki schon lange entdeckt. Aber letztendlich entscheiden wir, ob wir bereit und fähig sind, uns unserer Vergangenheit zu stellen. In dem Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, wenn Einrichtungen Patenschaften für die Gerechten der Pflege übernehmen würden.

 


 

Nebenbei bemerkt: Ich stelle mein Wissen Pflegeschülern, Pflegepersonal und Lehrkräften kostenlos zur Verfügung. Gerade die Geschichte der Pflege in der jüngeren Vergangenheit sollte endlich aufgearbeitet werden, um nicht weitere Generationen in der Pflege zu belasten. Nichtsdestrotrotz besitze ich ein Urheberrecht auf die homepage. Wer der Meinung ist, dass er meine Rechte nicht beachten braucht, sollte sich nicht erwischen lassen. Veröffentlichungen und die kommerzielle oder gewerbliche Nutzung meiner Texte bedürfen meiner ausdrücklichen Zustimmung. Privat und für den Unterricht können meine Seiten gerne benutzt und wiedergegeben werden ohne weitere Zustimmung meinerseits.

 

Das Bildmaterial auf dieser Homepage könnte unter Umständen die Rechte Anderer verletzen.

Da gäbe es zwei Möglichkeiten:

1. Eine Mitteilung und das betreffende Bild wird gelöscht.

2. Die Einsicht, dass ich selber an dieser Homepage nichts verdiene, im Gegenteil. Dass diese Homepage keine kommerziellen Interessen verfolgt und ein sinnvoller Beitrag zur Geschichtsbewältigung ist und dass deswegen die kostenlose Nutzung der Bilder geduldet wird. Eine kurze Mitteilung und ich veröffentliche gerne zum Bild das Copyright samt Danksagung.

 

Leider gibt es sehr wenige geeignete Bücher zur Pflegegeschichte.

  • In Büchern mit Schwerpunkt alte Pflegegeschichte kommt die jüngere Pflegegeschichte zu kurz.

 

  • In Büchern mit Schwerpunkt jüngere Pflegegeschichte kommt die alte Pflegegeschichte zu kurz.

  • Vergleicht man die Bücher, stellt man sehr schnell fest, dass etliche Autoren zur Pflege im Nationalsozialismus kritiklos von Hilde Steppe abgeschrieben haben, oft genug passagenweise ohne deren Wortlaut zu verändern.

  • In vielen Büchern zur Pflegegeschichte wird mehr Medizingeschichte als die Pflege behandelt.

  • Als spezielle Fachliteratur sind die Bücher sehr teuer.

  • Leider fehlt in der Regel der Theorie-Praxistransfer (PTBS/PTR).

 

Diese homepage füllt die Lücke. Und das ganz kostenlos. Schulen sparen Geld für die Skripte, denn SchülerINNEN haben heute fast alle die Möglichkeit, ans Internet zu kommen. SchülerINNEN sparen sich das Geld für Bücher. Und Lehrkräfte haben ihre Grundlage für Pflegekräfte immer dabei - ebenfalls kostenlos. Das ist doch echt Service.

An die Lehrkräfte, die die homepage regelmäßig als Unterrichtsunterlage wie ich benutzen, hätte ich eine große Bitte: Zeigt doch mal Eure Anerkennung! 

  • Ich suche MitstreiterInnen, die sich für Pflegegeschichte interessieren und sich vorstellen können, zum Thema mitzuarbeiten. Für Infos, Zeitzeugenberichte, Erinnerungen, Literaturtips etc bin ich stets dankbar.

  • Helfen Sie die Seite mit den jüdischen Einrichtungen zu vervollständigen.

  • Arbeiten Sie beim Virtuellen Denkmal Gerechte der Pflege mit, das mir besonders am Herzen liegt.

  • Sehen Sie nie weg sondern hin.

  • Wer Probleme mit meiner Rechtschreibung hat, die nach der dämlichen Rechtschreib d eform endgültig in den Keller sackte: Nicht meckern, handeln. Lektorenarbeit kann ich zwar nicht mit Geld, aber mit ehrlichem Dank vergüten.

  • Das Virtuelle Denkmal benötigt dringendst Übersetzer. Da ich leider in Fremdsprachen eine Flasche bin, wäre ich sehr dankbar, wenn sich Mitmenschen finden würden, die die Seiten ins Englische, Französische, Polnische, etc übersetzen könnten. Wie gehabt: Kein Geld, aber ewiger Dank.

 

Betreffs des Virtuellen Denkmals und dieser homepage: Ich bedanke mich bei meinen Kindern, die es jahrelang zähneknirschend akzeptierten, dass lange der einzige Computer im Hause fast "Rund-Um-Die-Uhr" besetzt war. Inzwischen haben wir mehrere PC´s, womit ein Frust gesenkt werden konnte. Sie nahmen es hin, dass unsere Unternehmungen sehr spärlich wurden, als ich  anfing, am Virtuellen Denkmal zu arbeiten. Über ihre tatkräftige Unterstützung bei der Ausstellung zum Virtuellen Denkmal war ich sehr froh. Ich danke ihnen auch dafür, dass sie meine Begeisterungsstürme still erduldeten, wenn ich mal wieder eine Pflegekraft dem Vergessen entreißen konnte. Und ganz besonders dankbar war ich meiner Tochter, als ich irgendwann im Chaos versank und erkennen musste, dass das einfach-drauf-los-arbeiten seine Grenzen hat. Sie setzte sich wochenlang hin und begann ein Karteisystem zu erstellen für meine "Gerechten der Pflege". 

 

Ich danke meinem Examenskurs aus Schwandorf. Bei unserem ersten Zusammentreffen rutschte den Altenpflegeschülern und -schülerinnen fast der Unterkiefer auf die Kniee, als sie das Wort Pflegegeschichte hörten. Sie und ich wissen inzwischen, warum. Schnell bewiesen sie praktisch, dass meine These stimmt: Nicht die Schüler sind uninteressiert, weil sie dumm sind, sondern Schüler sind uninteressiert, weil der angebotene Unterricht dumm ist. Ihre Begeisterung, die sie schließlich entwickelten, war der entscheidende "Kick" zur Schaffung des Virtuellen Denkmals Gerechte der Pflege und dieser homepage.

 

Und schließlich gilt mein besonderer Dank unzähligen Archiven und Historikern, die mir bei den Recherchen halfen, mit Rat und Tat zur Seite standen und mit bemerkenswerter Offenheit und Engagement das Virtuelle Denkmal unterstützen.

 

Ich hoffe, dass Ihr Besuch auf meiner Seite für Sie informativ ist und dass Sie mal wieder auf meiner Homepage vorbeischauen.


Mit freundlichen Grüßen

H. Dreyling-Riesop

 

(SchülerINNEn empfehle ich, Texte mit eigenen Worten wieder zu geben. Ist irgendwie dumm gelaufen, wenn mir freudestrahlend bei einem "Referat" Wort für Wort meine eigenen Texte vorgelesen werden.)

(Nein - ich muss nicht den Kreativpreis für eine hp gewinnen. Ich kenne die Macken dieses Baukastensystems und bin sehr interessiert an Rückmeldungen, wenn Darstellungen nicht funktionieren. Meine Inetkenntnisse habe ich autodiktatisch erworben - die Grenzen betreffs HTML etc sind überdeutlich, jucken mich aber nicht weiter. Hier geht es um Inhalte, nicht um Schönheit. Wer das also besser als ich kann - nur zu - dummerweise wieder: nix Geld, aber haufenweise Dank)

 

 

 



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